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Reiseberichte

 

Überblick:

Gruppenreise die III. (new)
Kurztrip Mallorca (new)
Männertour 2010, Tauchen bei ORCA in Abu Dabbab
Diving with friends, Gruppenreise II.
Sommer-Wetten dass? im 17. Bundesland
Thailand 2009, Süßwassertauchen im Nationalpark
Thailand 2009, Koh Koh Khao und Khao Lak
Luxor, jahrtausend alte Stadt am Nil
Javea - Costa Blanca, nach 5 Jahren wieder hier
Tauchen in Thailand

Nord-Thailand-Rundreise

Thailand, Bangkok, Khao Lak, Phuket
Gruppenreise nach Hurghada
Tauchen bei den Blue Brothers in El Gouna
Das etwas andere Ägypten - El Gouna
The Oasis in Marsa Alam
Tauchlehrer bei Euro-Divers im Grand-Hotel
Tauchen bei den Extra-Divers in Marsa Alam
Tauchlehrer im Jasmin Diving-Center
OWD-Kurs Freiwassertauchgänge
Tauchen im Jasmin Diving-Center
Tauchlehrer bei Diving-Martin
Mein IDC (Vorbereitung auf die Tauchlehrer-Prüfung)
Javea - Höhlentauchen
Tauchen mit Seelöwen im Safaripark Vergel
Javea - meine ersten Erfahrungen auf einer Tauchbasis


Javea - Costa Blanca / Spanien

meine ersten Erfahrungen auf einer Tauchbasis

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

März - April 2002
privat
Aero Lloyd
nur Flug 289,- Euro

 


Endlich war die Zeit gekommen, wo ich meine ersten Erfahrungen auf einer Basis sammeln konnte.
Ich bin nach Berlin gedüst und von dort mit dem Flieger nach Spanien. Steff holte mich in Alicante am Flughafen ab und wir fuhren ca. 1h nach Javea über die Autobahn.
In der unmitelbarer Nähe vom Yachthafen in 2. Häuserreihe befindet die Casa Martin. Dort lernte ich dann auch seine Frau Nicole kennen.

 


Die Casa ist alles in einem -
Tauchbasis und Gästehaus
Es besteht die Möglichkeit nur Übernachtung oder mit Halb-Pension zu buchen.
In der Nähe gibt es noch ein weiteres Hotel im Angebot.
HP ist zu empfehlen, da die Chefin selbst in der Küche die tollsten Gerichte zaubert.

Equipmentraum
 


Die Tauchbasis Diving-Martin ist eine kleine, sehr auf familiäres Flair ausgelegte Tauchbasis, kein Massenbetrieb - individuell geführte Tauchgänge im sehr fischreichen Teil des Mittelmeeres. Tauchgänge in kleinen Höhlen und Grotten unter kompetenter Anleitung.
Hier ist jedes Team-Mitglied gleichberechtigt und jeder führt jede auszuführende Arbeit auf der Basis durch.
Das Highlight:
Höhlentauchen im bekannten Süßwasserquell El Moraig (Tauchen 11/00).

 


Für mich stand in den nächsten Wochen viel lernen auf dem Programm. Der Rescue-Diver war schnell erledigt. Doch dann ging es ans
"EINGEMACHTE", die Ausbildung zum Divemaster.

Gewitterwolke

Selbststudium wechselte mit Theorievorträgen von Steff und Übungstauchgängen in der Hausbucht El Tango. Mein Glück war, dass ich meinen Trockentauchanzug eingepackt hatte. Die Temperatur vom Mittelmeer lag bei bescheidenen 18 Grad.
Durch eine Regenwoche zu Ostern war an Tauchen nicht zu denken. Um diese Zeit sinnvoll zu nutzen, zeigte mir Steff, wie man Atemregler wartet.

 


Gäste der Casa hatten den Wunsch geäußert, einen Tauchgang in der
Höhle El Moraig zu unternehmen. Steff ist diesem Wunsch natürlich nachgekommen und ich durfte mit.

Leider war das Meer auch noch Tage nach dem Regen so aufgewühlt, dass wir unser Vorhaben nicht in die Tat umsetzten konnten.
Auch der 2. Versuch ein paar Tage später musste abgebrochen werden.
Somit widmeten wir uns wieder meiner Ausbildung, um sie erfolgreich abzuschließen.
Die Begleitung von Ausbildung kam ein wenig zu kurz, auf Grund des Wetters, und so beschloss ich dieses im Sommer bei Steff für weitere 3 Wochen nachzuholen.

Parkplatz am El Moraig

Habe auch noch ein selbst gedrehtes Video eines Urlaubers mit unseren Versuchen, den El Moraig zu erkunden, was uns ja leider wegen des etwas schlechten Wetters nicht ganz gelang. Das Vorprogramm bis zum Höhleneingang ist aber schon der Knaller schlechthin und einen Tauchgang wert.

 


Kurz noch was zu Javea selbst: hier ist für jeden Geschmack etwas dabei - wer Party will, fährt nachts in den Ortsteil Arenal. Dort ist alles vorhanden, wer es etwas ruhiger mag, kann auch abends in der Casa bleiben und die Tauchgänge des Tages mit Nicole (Chefin) und Steff (Basisleiter) bei Wein und Bier sich noch mal in Erinnerung holen, oder man geht in eine der verschiedenen Tavernen in der Nähe.

Fazit:
Mir hat es dort sehr gut gefallen - die 4 Wochen zur Dive-Master Ausbildung waren hart aber gerecht! DANKE STEFF!!!!

Meine Frage, ob Tauchlehrer oder Guides eine lockeren Job haben, konnte mit einem klaren NEIN beantwortet werden.
Es ist ein Full-Time-Job. Jetzt kann ich mitreden.

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Vergel - Costa Blanca / Spanien

Tauchen mit Seelöwen im Safaripark

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

März - April 2002
privat
Aero-Lloyd
nur Flug 289,- Euro

 


Während der Schlechtwetter-Phase zu Ostern, bot Nicole den Gästen an, in den Safaripark nach Vergel zu fahren, dort den Tag zu verbringen und mal einen besonderen Tauchgang zu unternehmen.
Der Safaripark ist mit dem Serengetipark in Hodenhagen hier zu vergleichen. Die Tiere haben freien Auslauf und sind nicht in Gehege eingesperrt.

 


Nicole war es gelungen, mit den Trainern der Seelöwen dieses Erlebnis zu vereinbaren.

Seeloewe
 


Bevor nachmittags die erste Show für die Seelöwen beginnt, brauchen sie auch vormittags ein wenig Abwechslung. Da kommt natürlich ein Tauchgang ganz gelegen.
Wir waren zu dritt, haben uns in der Anlage umgezogen, sind ins Wasser gesprungen und sollten uns auf den 3m tiefen Boden hinknien.
Nach und nach kamen dann die Seelöwen in das Becken. Neugierig umkreisten sie uns.

 

lustige Gesellen

im Pool
 


Nachdem sich die Seelöwen an uns und wir an sie gewöhnt hatten, durften wir sogar mit ihnen schwimmen. Ein besonderer Spass war es, den Knopf der Luftdusche zu drücken. Dann kamen sie von der Oberfläche und "verschluckten" dabei die aufsteigenden Luftblasen.

 


Zum Abschied noch ein Küsschen während der Show

Kiss

Es hat sehr viel Spass gemacht mit diesen Räubern des Meeres zu tauchen.

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Javea - Costa Blanca / Spanien

Tauchen im unterirdischen Süßwasserquell El Moraig / Benitachel

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

August - September 2002
privat
Hapag-Lloyd
nur Flug 159,- Euro

 


Es ist September 2002, 5 Monate nach meinem ersten Versuch im April 2002, welcher aufgrund schlechter Wetterbedingungen 2x abgesagt werden musste. Ich bin wieder in dem kleinen Städtchen Javea zwischen Valencia und Alicante bei DIVING-MARTIN von Nicole und Steff.
Nun ist Hochsaison und ich bin komplett in den Basisablauf integriert.
Kann Kurse begleiten, Tauchgänge führen und fülle meistens die Tauchflaschen.
Natürlich möchte ich auch auf einen Höhlentauchgang mit, was ja im April nicht geklappt hat.

 


Dieser Tauchgang im noch unerforschten Süßwasserquell
El Moraig in Benitachel ist das HIGHLIGHT schlecht hin.
Er ist aber erfahrenen Tauchern vorbehalten, da man ca.110 m tief in eine Höhle hineintaucht. Natürlich nur unter fachkundiger Führung vom Basenleiter Steff, sowie extrem starken Sicherheitsvorkehrungen.

Höhleneingang El Moraig
 


Allein das "Vorprogramm", um in die Höhle zu gelangen, ist schon toll. Man steigt in ein 2x3 m großes Wasserloch ein und taucht unter einem Felsen hindurch ins Meer. Nach kurzer Zeit gelangt man dann zu 3 Vorkammern, wo schon eine Vermischung von Süß- und Salzwasser stattfindet.
Nachdem man in der 3. Vorkammer noch mal aufgetaucht ist und die letzten Einzelheiten besprochen sind geht es hinein ins Dunkel der Höhle. Die Größe lässt sich mit dem eines U-Bahnschachtes vergleichen, die Sicht in dem Süßwasser ist gigantisch. Spätestens an der 110 m Marke wird umgedreht.

 

Steff bei der 110 m Marke 

Steff 110 m weit in der Hoehle
 


Der Weg führt uns zurück ins Meer, wo wir nun auch mal ein wenig Zeit für das maritime Leben im Mittelmeer haben. Noch kurz durch den Fels getaucht und schon sehen wir über uns wieder das Einstiegsloch und tauchen langsam aus. Wie im Kino schließt sich hier die Leinwand und ein beeindruckender Film geht zu Ende.

 


Zum Schluss noch an Land ein Foto in voller Ausrüstung zur Erinnerung.

...nach dem Höhlentauchen

Es ist also möglich, erfahrenen Sporttauchern dieses Highlight Spaniens näher zu bringen.

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Kata - Phuket / Thailand

Mein IDC (Instructor Development Course) bei Ben

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

29.11. - 20.12.2002
privat
Thomas Cook
nur Flug 589,- Euro

 


Wie schon auf der Seite "zu meiner Person" gesagt, war es eigentlich nur noch ein Schritt vom Divemaster zum Instructor (Tauchlehrer).

Dieser sollte nun folgen, da alle Vorzeichen auf günstig standen. Ich fand ein günstiges Angebot für einen Flug nach Phuket, der Zeitraum von 3 Wochen passte genau in die Zeit des IDC - Termins von Ben und er hatte noch Platz in seinem Kurs.

Somit zog ich kurzerhand los um einer von ihnen zu werden,

- Tauchlehrer -

Nach langem, aber angenehmem Flug landete ich morgens (Ortszeit) auf Phuket. Abgeholt wurde ich von Ben's Lebensgefährtin. Vom Flughafen ging es in den Ort Kata, wo ich im Hotel Kata Palm für die nächsten 3 Wochen mein Quartier bezog. Ein sehr nettes und geräumiges Einzelzimmer.

Der Tag (Freitag) stand zur freien Verfügung und ich genoss die Sonne und den Pool. Am Abend war das 1. Treffen mit Ben geplant, zum Kennen lernen der anderen IDC Kandidaten. Unser Kurs sollte sich als sehr angenehm herausstellen, da außer mir nur noch 2 andere Kandidaten mit von der Partie waren. Martin Geiger und Volker Rossmann.

Auch der Samstag stand noch im Zeichen der Akklimatisierung, diesen nutzte ich zu meinem ersten Tauchausflug in die Unterwasserwelt Phukets.

  Poolanlage Marina vom Restaurante


Am Sonntag, 01.12.2002 begann unser Kurs. 07.45h holte Ben uns am Hotel ab und wir fuhren in die Anlage der Marina-Divers nach Karon. Dort waren der Klassenraum, der Übungspool sowie das Restaurant für unser Mittag.
Jetzt sollten wir auch unseren Staff-Instructor - Volker Gross - kennen lernen.

  Pruefung EAN-Diver


Er hat Ben während des ganzen Kurses assistiert.
Als erstes legte Ben mal die Marschroute für die nächsten 12 Tage fest.
Im Kurs-Paket war der Nitrox-Instructor inklusive. Damit haben wir auch gleich begonnen.

  CD muesste man sein


Der IDC ist die Kombination vom AI (Assistent Instructor) und Instructor.
Die ersten 4 Tage sind AI - Kurs, der Rest Instructor-Kurs.
Inhaltlich geht beides ineinander über. Jeden Tag wechselten Theorie-Vorträge mit Poollektionen und 2x waren wir zu Freiwasser-Lektionen im Meer.
Am Ende eines Tages gab es dann noch Hausaufgaben für uns. Diese beinhalteten Theorie-, Pool- und Freiwasserlehrproben.
Da unser Kurs so klein war, durften wir immer gleich mehrere Lehrproben ausarbeiten. Nach anfänglichem Murren stellte sich dieses als sehr vorteilhaft heraus, da wir somit fast allen Pool- und Freiwasserlehrproben schon mal ausgearbeitet und Fehler besprochen hatten, in Bezug auf die eigentliche Tauchlehrerprüfung (IE - Instructor Examination).
Ben`s Bestreben war es, uns auf die Höchstnote von 5,0 zu trimmen, was es uns nicht leicht machte und wir mit einer 4,0 von ihm schon sehr gut bedient waren. Zum Anfang war es noch weniger. Das war ja nur zum Üben, oder wie man so schön sagt die Pflicht. Die Kür sollte noch folgen.

  please relax - einfach gesagt


Die Kür (IE) war dann auf 3 Tage angesetzt. Der Vormittag des Freitags, der 13.12. stand uns noch zur freien Verfügung. Ich nutzte diese Zeit am Strand, um mich noch mal Eingehens mit dem Wheel (Rad zur Tauchgangsplanung) zu beschäftigen.
Ben holte uns am Nachmittag im Hotel ab und wir fuhren in die Hotelanlage, wo die IE stattfand. Dort trafen wir alle IDC Kandidaten, ca.50 Leute verschiedener Nationen.

Nach der Eröffnungsansprache und Vorstellung der Examiner, sowie der Erledigung des Paperwork bekam jeder seine Gruppe zugeteilt mit den dazu gehörenden Aufgaben für die nächsten Tage. Wir 3 blieben zusammen und bekamen noch einen deutschsprachigen Kandidaten (Karl) vom Team Dive Asia dazu. Weitere 4 Kandidaten von Dive Asia bildeten den Rest unserer Gruppe "Orange".
Nachdem alles geklärt war, ging es gleich ans Eingemachte - der schriftliche Theorietest. Zu jedem Themengebiet 12 Frage, wovon mindestens 75% je Themengebiet richtig sein mussten.
Als der Examiner nach der Korrektur meines Tests zu mir sagte: "See you tomorrow". Fiel mir ein Stein vom Herzen. Die erste große Hürde war übersprungen. Um unseren Staff-Instructor Volker ein wenig zu ärgern, kam ich mit versteinerter Mine aus dem Raum und hielt den Daumen nach unten. Als ich den Daumen dann aber nach oben streckte und mein Gesicht freundlicher wurde, war er doch sehr erleichtert.

Mittlerweile war es 19.00h und wir fuhren zurück in unser Hotel. Nach dem Abendbrot ging es gleich an die Ausarbeitung der Pool-, und Theorie-Lehrprobe für den Samstag, bis nachts um 01.00h!!!!! Morgens um 06.00h habe ich dann alles noch mal verfeinert. Mit dem Update - falls man die Lehrprobe verhaut, habe ich mich gar nicht beschäftigt.

Samstag früh stand erst mal der schriftliche Standart-Test auf dem Programm. Mit Hilfe der PADI - Bibel sollten die Fehler bei den Standards gefunden werden.
Wiederum mussten 75% erreicht werden. Nach einem OK der Examiner war eigentlich das Schlimmste geschafft. Die Pool-Lehrprobe folgte gleich nach dem Standard-Test. Unser Glück waren die Deutsch-kenntnisse unseres Examiner Henrik Nimb (Däne - Vice President PADI Pacific). Alles klappte wie am Schnürchen, Poollehrprobe sowie die 5 Skills.
Die Pool-Lehrprobe besteht kurz gesagt aus Erklärung der Übung (Skill), Demonstration und auf Fehler der Schüler dann reagieren.. Diese bekommen sie vom Examiner hinter deinem Rücken.
Die Skills müssen nur perfekt vorgeführt werden.
Am Nachmittag war noch die Theorie-Lehrprobe, sollte sich auch als machbar herausstellen, denn wir hatten 12 Tage vorher nichts anderes geübt.

  Geschafft-wir sind Tauchlehrer
Sonntag früh fand noch die Freiwasser-Lehrprobe am Kata - Beach statt. Wir 4 mussten etwas länger warten, da in der anderen deutschen Gruppe Schwierigkeiten bei der Rescue-Übung auftraten. Einige mussten sie wiederholen. Bei uns lief aber alles glatt. Nachdem wir aus dem Wasser waren, gab es eine Nachbesprechung und kurze Zeit später die Gratulation und Überreichung der Urkunde für Jeden durch Henrik. Es war geschafft, mein Ziel erreicht:

 

TAUCHLEHRER

Die letzten 5 Tage bis zu meinem Abflug nutzte ich mit einer weiteren Fun-Tauchtour mit Ben und 3 weiteren Course-Direktoren und ausgedehnten Sonnenbädern am Beach.

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Javea - Costa Blanca / Spanien

Tauchlehrer bei Diving-Martin

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

August - September 2003
privat
Hapag Lloyd Express
nur Flug 70,- Euro

 
Ein Jahr ist vergangen und ich bin wieder bei Nicole und Steff in Javea. Nur bin ich dieses Mal als Tauchlehrer hier. Ich möchte mein Erlerntes umsetzen und auch neue Erfahrungen sammeln.

  Abendessen bei Nicole


Vom ersten Tag an wurde ich voll in die Basis-Arbeit integriert. Die Basis und Pension befinden sich in einem Haus. Es geht hier sehr familiär zu, daher war es für mich auch selbstverständlich, Nicole ab und zu beim Decken des Frühstücks- oder Abendbrottisches zu helfen.

Ansonsten stand nach meinem Frühstück das Laden der Flaschen und des Tauchequipment auf dem Programm. Chris, unser anderer TL, kümmerte sich morgens auf der Dachterrasse um das Spülbecken.

 

 

Mit dem Jeep oder Bus ging es gegen 09.30h zum Bootsliegeplatz. Das Schlauchboot  wurden dann vorbereitet und die Tauchsachen verladen. Die Ausfahrt zum ersten Tauchgang erfolgte ca. 10.00h. In Absprache mit den Gästen wurde der Tauchplatz ausgesucht. Die Rückkehr ist gegen ca.12h.

Die Tauchflaschen wurden gleich zum Füllen in den Laguna - Freizeitpark von Christa neben der Kartbahn gebracht. Dort stört der Lärm der Kompressoren nicht, da Christa normalerweise erst zum Abend öffnet. Auch dann ist das kein Problem, da der Betrieb der Kartbahn lauter ist. Diese Aufgabe wurde gerecht unter uns allen verteilt. Wenn am Wochenende die spanische Partnerbasis der Deep Diver auch vor Ort war, wurden schon mal fast "Nachtschichten" zum Flaschenfüllen eingelegt.  

  Tauchboot beladen


Zurück auf der Basis wurde das Equipment zum Spülen mit dem Flaschenzug aufs Dach gebracht. Die Zeit bis zur nächsten Ausfahrt gegen 16.00h wurde mit allen anfallenden Arbeiten überbrückt. Die Theorie-ausbildung von Kursen fand ebenfalls hier statt. Es blieb aber auch Zeit für so manchen small-talk mit Gästen, die nur mal so auf der Basis vorbei schauten. Viele Gäste waren auch schon im Vorjahr hier zum Tauchen und so kannte man sich ja schon.

  Yachthafen


Nachmittags gegen 15.30h begannen die Vorbereitungen für den Nachmittag-Tauchgang. Die Zeit konnte aber auch auf Wunsch der Gäste vorverlegt werden. Es gab auch die Möglichkeit, Tauchgänge von Land zu absolvieren. Meistens Check-, oder Ausbildungs-, sowie Nacht-Tauchgänge. Dafür ging es zur Hausbucht El Tango am Hafen. Besonders die Nachttauchgänge hatten hier ihren Reiz. Mit etwas Glück begegnete man nicht nur einem Oktopus  auf dem Tauchgang.

  Stiertreiben im Hafen
Die Abende gehörten der Geselligkeit mit den Gästen, die bei Nicole wohnten. Aber auch dann wurde die Runde schon mal größer, da sich doch ab und zu jemand in die "Gasse" verirrte.

Zu den Freizeitaktivitäten zählen Ende August die Fiestas in Ort, sowie die alljährliche Stierkämpfe in der Arena in Hafen. Hier wird natürlich nicht klassisch  Stierkampf betrieben, sondern die Jugend aus dem Ort versucht die Stiere an den Rand des Hafenbeckens zu treiben, wo sie dann teilweise durch den rutschigen Untergrund ins Hafenbecken springen. Meist springen aber die jungen "Torreros".

Am ersten Septemberwochenende findet alljährlich ein riesiges Feuerwerk am Hafen statt. Das beginnt schon morgens mit Wecken der Bevölkerung durch Böller, mittags auf dem Parkplatz vor dem Hafen werden die Böller von Pyrotechnikern nach einander gezündet. Den Abschluss bildet gegen 24h dann das ca. 1stündige Höhenfeuerwerk auf der Kaimauer.

Dieses Feuerwerk ist mit unserem hier nicht zu vergleichen, jedenfalls habe ich so etwas noch nie gesehen.

 
Die schönste Zeit geht immer viel zu schnell zu Ende, und so wurde es für mich wieder mal Zeit Abschied zu nehmen. Hasta luego - man sieht sich.

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Hurghada -
Ägypten

Tauchen im Jasmin-Diving-Center Hurghada

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

23.11. - 14.12.2003
1-2-fly
Hapag Lloyd
600,- Euro 4* Hotel 1001 Nacht -AI-

 


Durch das Schnäppchen-Angebot bin ich dieses Mal im Süden von Hurghada gelandet.
Mein Hotel liegt etwas abseits vom Strand, an der Strasse nach Safaga. Es gibt aber mehrmals täglich einen kostenlosen Shuttelbus zum Strand des Reemyvera-Hotels.

Ich habe mich vorab mit dem Jasmin-Diving-Center in Verbindung gesetzt und mein Tauchpaket vorausgebucht. Nach Überweisung des Betrages bekam ich per E-Mail einen Gutschein, welchen ich mit ins Diving-Center zur Anmeldung nahm.

Für den nächsten Tag habe ich mich gleich für die erste Tagestour eingeschrieben, mit dem Zusatz Nitrox-Flaschen und Abholung vom Hotel.
Die Abholung klappte und im DC wurde ich von der Staff am Tresen erwartet. Ich stand auf der Liste bei Martin. Mir wurde erklärt auf welchen Schiff ich war und wo ich meine Sachen hinstellen konnte. Danach habe ich meine Nitrox-Flaschen mit Martin gecheckt.

Als alle Gäste seiner Liste vorhanden waren, haben wir uns an der Übersichtstafel der Tauchplätze versammelt, um zu entscheiden, wohin die Reise geht.
Nun wurde das gesamte Equipment auf den Pick-Up verladen und zum Schiff gebracht. Dort stehen viele fleißige ägyptischen Hände um das Equipment zu verladen.

Dann heißt es Schuhe aus und willkommen an Bord.
Es gibt genügend Platz und jeder findet einen für sich.

Während der Ausfahrt zum Tauchplatz kann das Equipment schon zusammen gebaut werden, es bleibt meist noch genügend Zeit für einen Tee.
Am Tauchplatz gibt es von der Staff ein ausführliches Briefing mit Karte und die Gruppeneinteilung, falls noch nicht von selbst erledigt.
Dann ist Showtime, ab in die Klamotten und ins Wasser. Stille, Schwerelosigkeit, klares, blaues Wasser und viele bunte Fische und tolle Korallen erwarten uns. Mit Glück auch mal eine Schildkröte oder sogar ein Hai.

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Insel Pag - Stara Novalja / Kroatien

OWD-Kurs Freiwassertauchgänge

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie / sonst. Anreise:
Preis:

25.07. - 01.08.2004
Lagona Travel
Anreise mit PKW

HP 249,- Euro

 


Im Januar 2004 kamen 2 Familien mit je 2 Erwachsenen und 2 Kindern auf mich zu und wollten Tauchen lernen. Also haben wir kurzerhand im Helmstedter Juliusbad erst mal einen Schnupperkurs verabredet.

Nach erfolgreichem "Schnuppern" begannen wir dann den OWD-Kurs. Theorie- und Poolausbildung wurden bis Juli abgeschlossen.

Da meine "Schüler" ihren Sommerurlaub in Kroatien verbringen wollten, habe ich mich entschlossen, die Freiwassertauchgänge für den Kurs dort durchzuführen. Die Freude war recht groß, dass ich die erste Woche mitkommen würde.

  Faehre zur Insel Pag
Die Anfahrt erfolgte über Passau nach Graz  und dann die neue Autobahn in Kroatien Richtung Zagreb und weiter zur Küstenstrasse. In Prizna setzt man dann mit der Fähre auf die Insel über. Fahrtzeit bis zur Fähre 15h!

Der kleine Ort heißt Stara Novalja.

In der Tauchbasis (Lagona-Divers) angekommen, wurde ich ca. 500m weiter in meine Pension gebracht. Dort gab es gleich den ersten Ärger mit dem Vermieter, da er von der Reiseagentur kein Geld bekommen hatte. Nach langem Hin und Her durfte ich die erste Nacht bleiben.
Am nächsten Morgen musste ich aber mein Quartier räumen. Es ging nicht persönlich gegen mich, so hatte ich es auch nicht aufgefasst, sondern gegen die Reiseagentur.

Nachdem ich die Tauchbasis mit dem Problem konfrontierte, bot mir die Vermieterin der Pension Mama dort sofort ein Zimmer an. Somit war dieses Problem gelöst.

 

 


Mit meinen Schülern hatte ich mich für den Vormittag verabredet, um schon mal das Leihequipment in Empfang zu nehmen. Obwohl eigentlich mit der Reiseagentur vorher alles per Mail besprochen war, fiel man auf der Basis fast aus allen Wolken, als wir so viel Equipment haben wollten. Wir einigten uns dann auf einen Austausch der Ausrüstung unter meinen Schülern, da auch die Leih-Preise unverschämt hoch waren.

  Seepferdchen


Für die Tauchgänge stellten wir einen kleinen Tagesplan auf, so dass auch noch genügend Freizeit übrig blieb. Das so genannte "Hausriff" eignete sich hervorragend für die Ausbildung, wir konnten von Land aus tauchen gehen, da der Wind (Bora) ein Tauchen vom Schlauchboot unmöglich machte.

Das Hausriff ist ca.9m tief, hat außer Sand und Seegras noch Seenadeln und auch Seepferdchen zu bieten. Selbst die Kiddys (Flora, Laura, Tim und Max) haben sich auf die Suche begeben und mir dann die See-pferdchen gezeigt.

Ganz sicherlich in Erinnerung bleibende Tauchgänge.

  Knurrhahn


Außer Seepferdchen gab es auch noch einen Knurrhahn unter Wasser sehen.
Zum Ende der Woche, die Ausbildung war erfolgreich beendet, legte sich der Wind und alle wollten natürlich auch noch mal ohne Übungen zu machen tauchen gehen.

  Tauchgangsvorbeitung
Da tat sich ein weiteres Problem auf, es gab leider nur ein funktionstüchtiges Boot und die anderen Urlauber wollten ja auch ins Wasser.
Es blieben somit jeweils immer nur zwei oder drei Plätze auf dem Boot für uns. Wir nahmen es mit Humor und verteilten uns über den Tag mit den Tauchgängen. Für meine reichliche Verpflegung zwischen den Ausfahrten sorgten Martina und Renate.

 

Es war für alle aber ein tolles Erlebnis einfach nur Tauchen zu gehen. Das ultimative Erlebnis war aber auf der Ausfahrt mit Josef, als wir vom Boot einen Delphin sehen konnten.

 


Meine Woche war zu Ende und ich begab mich auf Rückfahrt. Für alle Anderen begann jetzt noch eine tolle Urlaubswoche.

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Hurghada -
Ägypten

Tauchlehrer im Jasmin Diving-Center

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

15.08. - 05.09.2005
privat
Condor
nur Flug 249,- Euro

 
Nachdem ich in Spanien als Tauchlehrer gearbeitet hatte, wollte ich nun zu neuen Ufern aufbrechen. Ich nutzte meinen Urlaub im November 2003, um den ersten Kontakt zu Monika vom Jasmin-Diving-Center herzustellen.

Ich habe einfach mal angefragt, ob es möglich wäre bei ihr auf der Basis auszuhelfen. Auf der BOOT 2004 wurden wir uns dann einig und ich konnte die Flüge buchen. Im Sommer 2004 war ich dann zum ersten Mal auf der Basis.
Da es mir sehr gut gefallen hat, fragte ich gleich für 2005 an, ob ich wiederkommen dürfte. Es gab von Monika keine Einwände und wiederum auf der BOOT haben wir den Termin abgestimmt.

  Hurghada Airport
Ankunft auf den Airport Hurghada am frühen Nachmittag. Ruck-zuck an der Visakontrolle vorbei, da ich mir im Vorfeld in Deutschland schon ein Visa besorgt hatte. Nur noch die Koffer und schon konnte ich meinen Schatz in die Arme schließen. Sie hatte schon alles perfekt organisiert, Taxi und die  Schlüssel fürs Staff-Haus. Also erst einmal ins Haus, Klamotten loswerden. Danach mit dem Sammeltaxi -ist deutlich günstiger, als Taxi- zur Basis. Was folgte war eine herzliche Begrüßung, selbst die ägyptischen Jungs der Basis waren erfreut mich wieder zu sehen. Beim abendlichen Briefing für den nächsten Tag wurde ich gleich zur Tagestour eingeteilt.

Der Abend gehörte  meinem Schatz, wobei wir dann noch einige Kollegen in Hurghada trafen.

  Eingang Basis


Am nächsten Morgen holte uns der Staffbus gegen 07.00h ab und brachte uns zur Basis. Dort sind schon die Bootslisten mit Infos zum Boot und  den Gästen vorbereitet.
Bevor die Gäste eintreffen, nutzen wir die Zeit für weitere Vorbereitungen, z.B. Check der Nitrox - Flaschen, eigenes Equipment herrichten usw. Sind alle Gäste deiner Liste eingetroffen, abgehakt und habe benötigte Leihausrüstung bekommen, geht es zur Tauchplatzauswahl an die große Tafel. Dann wird das Equipment auf den Pick-Up verladen und zum Boot gefahren.

  Erfahrungsaustausch


Auf den Boot werden die Flaschen, das Equipment und noch mal die Anzahl der Gäste gecheckt, bevor es in Ab-sprache mit dem Captain zu den besprochenen Tauch-plätzen geht.
Es gibt auch noch ein ausführliches Briefing zum Verhalten auf dem Boot.. Bis zum ersten Tauchplatz bleibt genügend Zeit, das eigene Equipment herzurichten, sowie auf Fragen oder  Anregungen der Gäste einzugehen. Bei Tauchkursen werden hier auch Einzelheiten besprochen.

  Briefing


Am Tauchplatz erhalten die Gäste ein ausführliches Tauchplatz-Briefing mit Karte und die Gruppeneinteilung, soweit diese nicht schon vorher geklärt ist. Dann heißt es: ready for take off, rein in die Tauchsachen und die Stille und Ruhe unter Wasser genießen.

Nach dem Tauchgang folgt eine Anwesenheitskontrolle, das allseits beliebte Mittagessen -zubreitet durch die Bootscrew-, sowie eine Oberflächenpause, bevor das Boot zum nächsten Tauchplatz umsetzt. Hier wiederholt sich der Ablauf  wie beim ersten Tauchgang. Die Rückfahrt zur Basis wird meist gegen 15.00-15.30h angetreten. Ankunft ist dort ca. 1h später. Unter Mithilfe der Gäste werden die Tauchsachen und Flaschen entladen und mit dem Pick-Up zur Basis gefahren.

  small talk
Auf der Basis können die Tauchsachen gespült und getrocknet werden.
Leihausrüstung wird wieder entgegen genommen und abgehakt.
Ist alles komplett, kann die Bootsliste für heute ge-schlossen werden. Unsere Arbeit ist damit aber noch nicht zu Ende, denn jeden Tag ist jemand mit Basisdienst dran. Ansonsten werden defekte Ausrüstungsgegenstände repariert, Equipment gewartet, oder der Nachttauchgang vorbereitet. Natürlich kommt auch der small talk mit den Gästen nicht zu kurz.  
Zum Feierabend bekommen wir jeden Abend unser Briefing mit dem Plan für den nächsten Tag, sowie Anregungen, Hinweise usw.

 

 


Nach Feierabend geht man dann gemütlich in Hurghada Essen, wobei die Lokalitäten sehr variieren. Selbst ein Besuch in der "Villa Kunterbunt" sollte nicht fehlen, da es berühmt ist für sein Kamelsteak an Schokoladensoße oder (Kamel)-Sauerbraten mit Spätzle.

So verfliegen die Tage und bald heißt es wieder Abschied nehmen, denn die schönste Zeit des Jahres geht immer viel zu schnell vorbei.

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Marsa Alam - Ägypten

Tauchen bei den Extra-Divers, Hotel 1-2-fly-Samaya

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

29.12.2005 - 06.01.2006
1-2-fly
Hapagfly
AI 827,- Euro

 


Endlich mal wieder richtiger Urlaub, nur relaxen und ein wenig tauchen, so war unser Plan.

Eigentlich hatten wir Dubai ins Auge gefasst, aber die Preise, sowie vorab eingeholte Infos zum Tauchen ließen uns die Pläne ändern. Also doch wieder Ägypten, denn für 1 Woche lohnt die Ferne nicht.

Ägypten schon, nur wohin? Hurghada? -dort kennen wir jeden Stein über wie unter Wasser-, also Richtung Marsa Alam geschaut, Hotels, dazu gehörige Tauchbasen usw.

Die Wahl fiel schließlich auf die Coraya-Bucht (Marsa umm Gherifat) im 1-2-fly Hotel Samaya mit all inclusiv. Die dort ansässige Tauchbasis wird von den EXTRA-Divers geführt. Also auf ins Internet und gebucht. Die Bestätigung kam prompt und 2 Tage später dann ein Hinweis, unser Rückflug am 05.01.05 sei ausgebucht. Angeboten wurde uns 1 Tag später, ob das ok wäre. Na sicher, sicher!!!!

Hinflug über Hannover, München nach Marsa Alam mit Hapagfly. Der Rückflug mit LTU nach Stuttgart und mit Hapagfly weiter nach Hannover.

  Maritim Hotel am Airport


Da unser Hinflug schon um 05.55h startete, haben wir den Vorabend-Checkin genutzt und im MARITIM-Hotel am Flughafen übernachtet. Sozusagen gleich als Einstimmung.


Die Flüge nach München und weiter nach Marsa Alam verliefen problemlos. Am neuen Flughafen in Marsa ging auch alles schnell, obwohl noch eine italienische und schweizer Maschine gelandet waren. Nach kurzer Busfahrt, ca. 10 min von Flughafen, erreichten wir unser Hotel. Der Begrüßungscocktail stand schon bereit, die Zimmerschlüssel waren auch schnell verteilt. Da die Anlage fast ausschließlich nur aus Familienzimmern besteht, bekamen wir dieses mit exclusiver Lage in der ersten Reihe und nicht mal 50m Abstand zum Meer.

  Eingang Samaya Hotel


Da es erst früher Nachmittag war, wollten wir uns auch noch auf der Tauchbasis anmelden, um gleich am nächsten Morgen Tauchen zu können. Ich hatte schon per Mail Kontakt mit der Basis aufgenommen und somit wurden wir auch schon erwartet. Anmeldebogen ausfüllen, Brevet und ärztl. Attest zeigen, fertig. Danach bekamen wir Beide eine nummerierte Box mit abschließbarem Schrank, wo wir unser Equipment verstauen konnten. Zum Schluss gab es noch einen Rundgang über die Basis mit Einweisung in den Basisablauf. Den obligatorische Check-Dive haben wir gleich für den nächsten Morgen um 10.00h vereinbart.

Vor dem Abendessen war noch genug Zeit die Hotelanlage zur Erkunden, denn außer dem Frühstück sollten wir die Mahlzeiten im Schwester-Hotel Lamaya einnehmen. An den Pool- und Strandbars gab es Getränke und Snacks, wie Pizza, Pasta, Burger, Hot Dog usw. Selbst die einmalig gekauften 1,5l Wasserflaschen (15 ägypt. Pfund) konnten an jeder Wasserstation problemlos wieder aufgefüllt werden. Nach dem Abendessen konnte man gemütlich in der Hotelbar oder auf der Terrasse sitzen und seine Cocktails genießen. Einzigstes Manko war, man konnte zum Cocktail keine Shisha rauchen. Diese gab es nur im Hotel Coraya am anderen Ende der Bucht gegen Bezahlung.

  Basis Extra Divers


Am nächsten Morgen fanden wir uns pünktlich um 10h auf der Basis ein, wo wir von Kai -Namesvetter und auch TL- herzlich begrüßt wurden. Nach einem Briefing zum Tauchgang und zu den Übungen (Maske ab- und aufsetzen, Regler wieder erlangen) zogen wir unsere Tauchsachen an und sind zum Steg gegangen. Dort stehen die Tauchflaschen, auch Nitrox for free, bereit. Nach dem Buddycheck folgt der Sprung ins Wasser. In 4m Tiefe ist eine Plattform aus Gitterrosten installiert, wo die Übungen statt finden sollten. Im Anschluss daran sind wir gemütlich am Südriff entlang getaucht.

Nach dem Check-Tauchgang war für uns entspanntes eigenständiges Tauchen angesagt. Den Nachmittag-Tauchgang haben wir noch mal am Südriff unternommen. Wir mussten uns nur an der Basis ab- und nach dem Tauchgang wieder anmelden. Zuvor noch die Nitroxflaschen checken und beschriften. Leider mussten wir am Steg feststellen, dass Barbara`s Nitrox-Flasche nur 150bar hatte. Wir sind trotzdem damit zum Tauchgang gestartet. Zurück auf der Basis haben wir die Mädels von der Rezeption damit konfrontiert. Nach Rücksprache mit der Basisleitung wurde Barbara für den Tauchgang nur die Hälfte berechnet. Fairer Deal!

Ansonsten konnten wir zwischen 08.00h und 12.00h, sowie zwischen 13.30h und 16.00h beliebig am Hausriff ins Wasser. Allein hier hat man schon 5 Optionen, mit oder ohne Zodiak, Nord-, oder Südriff und sogar Early Morning.

  Pyjama-Nacktschnecke


Weiterhin stehen noch Tagestouren mit dem Boot, sowie vor- und nachmittags Kurztrips mit dem Boot, Tauchgänge von Land aus mit dem Bus und Nachttauchgänge auf dem Programm der Basis.

An erster Stelle stand für uns erst mal das Hausrifftauchen, gemütlich ausschlafen, frühstücken und dann entspannt tauchen gehen.

Silvester sind wir morgens zu unserer ersten Nordrifftour mit dem Zodiak gestartet. Dort scheint dann sehr schön die Sonne auf das Riff. Es verläuft in Z-Form bis auf ca.25m Tiefe, dann kommt ein Plateau und eine weitere Kante bis ca.>40m. Die Wand besticht mit verschiedenen Nachtschneckenarten, wie Sternschnecke und Pyjamaschnecke. Auch Muränen haben hier ihr zu Hause. Es folgt ein schönes Loch im Riff, wo tausende von Glasfischen sich aufhalten. Wenn man schon wieder auf dem Plateau in Richtung Bucht taucht, findet man einen schön bewachsenen Erg in ca.20m Tiefe. Dort hatten wir auch unsere erste Begegnung mit einer Turtle am Hausriff. Auf jedem unserer Tauchgänge am Nordriff hatten wir dann jeweils eine Turtle. Mit etwas Glück findet man auch Krokodilfische auf dem Sand zwischen den einzelnen Korallenstöcken. An 2 großen Salatkorallen auf ca.10-15m Tiefe heißt es Kompasskurs 150°, um das Südriff mit dem Steg zu ereichen.

Unser weiteren Tauchgänge am Hausriff fanden dann meistens so statt: morgen Nordriff mit Zodiak und nachmittags Südriff mit Zodiak. Dazwischen bleib genug Zeit für einen kleinen Snack und ein schönes Sonnenbad.

  Turtle


Am 02.01. hatten wir uns für die Tagestour nach Abu Dahbab eingeschrieben. Dort besteht die Möglichkeit mit einem Dugong (Seekuh) zu tauchen. Treff war um 08.00h auf der Basis, das Equipment wurde auf die Pick Up`s verladen und wir fuhren mit Minibussen ca.15min zum Hafen von Port Ghalib. Dort erwartete uns unser Boot, die SAMAHA. Ein leider viel zu kleines Boot für 20 Gäste. Aber es ging, jeder hatte einen Platz.

Am Tauchplatz angekommen, sollten wir eigentlich erst am Nordriff tauchen und am Nachmittag dann auf der Seegraswiese. Doch es kam anders.
Einer der ägyptischen Guides lies sich mit dem Zodiak zur Seegraswiese fahren und versuchte schnorchelnd den Dugong zu finden. Also fuhren wir dann auch mit dem Zodiak dort hin und tauchten im Rudel ab.
Die Sicht war bescheiden, da schon andere Taucher vor uns auf der Seegras - Wiese waren.
Zuerst sichteten wir einen Gitarrenrochen, danach eine wirklich große Turtle, die sich beim Fressen nicht stören ließ. Auch nicht, als rings um sie die Tauchgemeinde im Sand einschlug im Fotos zu machen!?!!???!?  Ich habe meine Fotos geschossen, als sich der Sand wieder gesetzt hatte. 2 weiter Turtle begleiteten uns auf diesem Tauchgang, aber leider war vom Dugong nichts zu sehen.

Der Nachmittag-Tauchgang wurde -nach einem leckeren Mittag auf dem Boot- am Nordriff gestartet. Eine nette Riffwand, aber leider nichts spektakuläres, nur 20 Taucher. Das einzigste Highlight war auf der Rückfahrt eine riesige Delfinschule von über 60 Tieren.

Für die nächsten Tage war wieder Hausrifftauchen angesagt. Dort waren wir beide allein im Wasser und haben mehr entdeckt, als auf der Tagestour.

 

               

Am letzten Tag haben wir dann ein korrekte Abrechnung erhalten. War ja auch im Vorfeld schon klar was ein Tauchgang kostet. Außerdem hatten wir uns bei Urlaubsbuchung per E-Mail angemeldet und daher 10% Rabatt erhalten.

Rundum ein gelungener Urlaub mit super Hotel, netter Tauchbasis und schönen Tauchgängen. Einzigster Mangel war, dass man nach den Tauchgängen nicht zusammen sitzt, mit den Guides oder anderen Gästen, um ein "Deko-Bier" zu trinken. Liegt aber bestimmt daran, auf der Basis müsste man das Bier bezahlen und 100m weiter in der Strandbar nicht.

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Hurghada -
Ägypten

als Freelancer bei den Euro-Divers

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

25.04.2006 - 12.05.2006
Gratis-Tour
Hapagfly
Flug 259,-Euro, Hotel: 125,- Euro

 
Geplant war eigentlich bei Monika (Jasmin) wieder für 3 Wochen auszuhelfen. Leider wurde ich einen Tag vor Abflug krank. So war ich gezwungen meinen Flug, in Absprache mit ihr, um ein paar Tage zu verschieben. Leider bekam ich einen Tag später eine Mail mit der kompletten Absage aus Egypt.

Nun stand ich da mit meinem Flug, meiner Umbuchung und der Absage. Kurz um, ich habe erst mal alles storniert und mich dann nach Alternativen umgesehen, da meine Freundin mich eine Woche besuchen wollte und sie ihren Flug auch schon gebucht hatte. Wenn ich schon nicht 3 Wochen als Aushilfe jobben kann, dann sollte es doch wenigstens eine Woche Urlaub werden.

Bevor die Absage kam, hatte wir uns eigentlich schon mit ehemaligen Kollegen und guten Freunden vom JDC in Hurghada auf ein "Bier" verabredet. Da sie ja dort auch nicht mehr arbeiteten, war eigentlich an einen gemeinsamen Tauchgang nicht zu denken. Aber nun war ja alles anders. Ich habe gleich meinen Kumpel Clemens kontaktiert und ihn über die Ereignisse in Kenntnis gesetzt, dass wir jetzt nur Urlaub machen, zu den Euro-Divers kommen und doch gemeinsam tauchen können.

  ueber die A14 bei Leipzig
Da meine Freundin ihren Flug ja schon hatte, konnten wir ein "Pauschal"-Angebot mit Flug und Hotel nicht buchen. Es gibt aber hierfür die Möglichkeit über den Reiseveranstalter Gratistour nur ein Hotel in Hurghada zu buchen. Den Flug sucht man sich bei den verschiedenen Fluglinien dazu. Also Flug extra und das Royal Palace mit Halbpension über Gratistours gebucht. Es liegt in der Nähe vom Grand-Hotel. Den Weg kann man gut zu Fuß zurück legen, ca.10min. Eigentlich brauchen wir nur ein Dach über dem Kopf und ein Bett, denn am Tage sind wir tauchen, abends eh in der Stadt zum Essen und sind nur zum Duschen und Schlafen im Zimmer. Ein Bericht zum Hotel haben wir auf der Homepage von Holidaycheck hinterlegt.

  Anflug ueber Hurghada


Der Flieger ging mittags von Leipzig und durch viel Rückenwind war ich schon eine Stunde vor geplanter Zeit in Hurghada. Ab durch die Passkontrolle,  zum Gepäck-band und mit dem Taxi ins Grand-Hotel zur Tauchbasis der Euro Divers.
Die Taxifahrer werden auch immer unverschämter, unter 10 Euro kommt man vom Flughafen nicht weg, teilweise wollen sie sogar schon 15,-Euro!!!!

Auf der Basis hat mich als erster Udo begrüßt, auch ein alter "Gelber". Clemens war noch beschäftigt, sodass ich erst mal Daniel herzlich begrüßte. Wir kennen uns aus der kurzen gemeinsamen Zeit der Euro-Divers mit dem JDC vom letzten Jahr. Er war dort kurz Basisleiter und ist es jetzt wieder bei den Euro Divers. Er meinte auch gleich "nur" tauchen ist nicht, du kannst morgen gleich als Freelancer anfangen. Ist doch schön, solche Freunde in Hurghada zu haben. Endlich hatte Clemens Zeit und wir konnten uns begrüßen, gleichzeitig lernte ich auch noch meine neuen Kollegen kennen.

Vor dem Feierabend gab es die Einteilung für den nächsten Tag und danach ging es noch in die Jazzbar, gegenüber vom Grand-Hotel in der Grandmall. Dort treffen sich abends die Gäste mit der Staff auf ein Bier. Die ersten 2 Nächte habe ich noch bei Clemens gewohnt, bevor meine Freundin kam und wir ins Hotel gezogen sind.

 

  Basis


Am nächsten Morgen wurde ich in den Basisablauf eingewiesen. Danach ging es auf der "Paris" zur ersten Tagestour. Auf den Booten ist der Ablauf immer gleich. Willkommenheißen der Gäste, Verhaltensregeln auf dem Boot, Vorbereitung der Ausrüstung, Ausfahrt zum ersten Tauchplatz in Absprache mit Captain und Gäste. Dort erfolgt das Tauchplatzbriefing und die Gruppeneinteilung.

Nach dem Tauchgang gibt ein leckeres Mittagessen, wie immer von der Crew hergerichtet. Der Platz für den 2. Tauchgang wird nach der Mittagspause angefahren. Dort erfolgt wieder das Tauchplatzbriefing. Sobald alle Gäste und Crew wieder an Bord sind, wird die Rückfahrt angetreten. Ankunft auf der Basis ist gegen 16.00h. Die Gäste verlassen das Boot und die ägyptische Crew verbringt die Ausrüstung zum Spülbecken. Hier muss nur eigenes, sowie teilweise geliehenes Equipment gewaschen werden, komplette Leihausrüstungen werden von Basismitarbeitern gespült und aufgehängt. Sobald die Vorbereitungen für den nächsten Tag abgeschlossen sind, gibt es die Einteilung für den nächsten Tag und dann wird gegen 17.30h der Feierabend eingeläutet. 

 

  Bus?


Da am nächsten Tag meine Freundin landete, brauchte ich nicht arbeiten und konnte sie gegen Mittag vom Flughafen abholen und hinterher ins Hotel umziehen.
Für den Nachmittag hatten wir uns den Besuch ihrer alten Kollegen vom Hilton Long Beach vorgenommen. Das war ein herzliches Wiedersehen. Auch einen ihrer ehemaligen Chefs begrüßte uns. Wir waren sehr erfreut, als er uns dann für einen Abend zum Essen einlud.

 

  Kamelsteak an Schokoladensoße
Apropos Essen, dass haben wir jeden Abend in einem anderen tollen Restaurant in Hurghada. Die Halbpension im Hotel haben wir gar nicht genutzt.

In der Nähe vom ersten Kreisel in Sekalla, Höhe Sea Gull Hotel, geht links eine Strasse hoch, dort ist das "BOMBAY-Flowers". Ein neues Restaurant mit Pizza, Pasta, Fisch, Fleisch und alles zu sehr humanen Preisen. Sonst waren wir noch im "Pitas Shpinx", Querstrasse bei Mc Donalds, sowie im "El Mina". Das ist ein super Fischrestaurant in Dahar, wo sehr viele Einheimische essen gehen, aber auch immer mehr Touristen finden den Weg dorthin. Ein Besuch in der "Villa Kunterbunt" im Arabia Hotel ist schon Pflichtprogramm bei einem Hurghadabesuch. Wer mal lecker Kamelfleisch probieren will, sollte dort unbedingt einmal Essen gehen. Kamelsteak an Schokoladensoße, oder Kamelsauerbraten mit Spätzle sind meine Favoriten. Natürlich gibt es auch leckere Fischgerichte auf der Karte, aber als Vorspeise ist der Kamelschinken an Honigmelone ein Muss. Nach dem Essen gibt es noch irgendwo eine leckere Shisha und dann ist auch schon wieder der Abend vorbei.

Schließlich gilt es, sich am nächsten Tag wieder um die Gäste auf der Basis und dem Boot zu kümmern. Es werden von der Basis auch einige Plätze weiter im Norden angefahren und somit bekam ich in den nächsten Tagen auch noch für mich neue Plätze zu sehen.

An einem Abend in der Woche (Freitag) treffen sich alle Basismitarbeiter mit den Gästen am Pool vom Grand Hotel zur Diversnight, um den Gästen, die einen Kurs bestanden haben, in der Tauchgemeinschaft willkommen zu heißen, oder einfach nur zum Quatschen.

Am letzten Abend hatte ein Schüler der Basis seinen Abschluss zum Divemaster bestanden. Dieses wurde mit einer zünftigen Tauchertaufe besiegelt. (siehe Fotogalerie)

 

 
So vergingen die Tage in Hurghada einmal wieder viel zu schnell und es hieß schon wieder Abschied nehmen. Ich durfte in einen anderen Basisablauf reinschnuppern, habe nette neue Kollegen kennen gelernt und komme auf jeden Fall wieder.

 

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Marsa Alam - Ägypten

Erholung in "THE OASIS" bei Mila und Andy

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

05.01. - 11.01.2007
Rogertours
Hapag Fly
Flug 300,- Euro / Unterkunft 200,-Euro

 


Durch viele Berichte im "Tauchernet" wurden wir auf die Anlage aufmerksam. Kurzerhand haben wir uns entschlossen, dort einfach nach Neujahr eine Woche Urlaub zu machen. Ein wenig tauchen, relaxen und Sonne tanken.
Buchen konnten wir bei Rogertours zum Preis von 200,-Euro inklusive Standard-Frühstück und Wasser. Den Flug haben wir bei Hapagfly direkt im Internet gebucht.
Die Flüge werden im Winterhalbjahr über die Drehkreuze München, Nürnberg und Stuttgart abgewickelt. Somit gab es eine Zubringerflug um 06.30h von Hannover nach Stuttgart für uns.
Das ganz frühe Aufstehen haben wir uns erspart durch ein Nacht im MARITIM-Airporthotel mit Vorabend checkin.

  Einfahrt


In Stuttgart am Flughafen trafen wir dann noch auf unsere Freunde, die ganz spontan durch unsere Urlaubsplanung von der selben Idee inspiriert wurden.
Nachdem wir in Marsa Alam durch die Kontrollen waren und unser Gepäck hatten, wurden wir vor dem Flughafen mit einem Schild "THE OASIS" in Empfang genommen. Dabei stellte sich heraus, dass noch mehr Urlauber die Anlage gebucht hatte. Mit 2 Minibussen wurden wir zur Anlage gefahren. Die Fahrt dauert ca. 20min vom Flughafen.
Im Oasis wurden wir alle persönlich von Andy und Mila mit den Worten "Willkommen in unserem Heim und fühlt euch wie zu Hause" herzlich begrüßt.
Nach ein paar Worten zur Anlage und zum Verhalten wurden auf einem gemeinsamen Rundgang mit allen Neuankömmlingen die Zimmer verteilt.

  Zimmer-Nr 23


Unser Zimmer wurde die Nummer 23, in dunklem Rot gehalten, mit Badewanne.
Im Zimmer selbst gibt es ein schönes großes Doppelbett mit Mosquitonetz, einen Tisch und Sessel, einen Kleiderschrank, sowie auf der Terasse einen kleinen Tisch mit 2 Stühlen und eine Liege. Durch das angrenzende Chalet war leider die Sonne sehr schnell von der Terasse verschwunden. So konnten wir die Liege nicht richtig nutzen.
Vom Bett und auch von der Wanne hat man einen super Ausblick auf das Meer, sogar mit Sonnenaufgang!!!
Die Wanne war wirklich ein Glücksfall, da wir nach dem Tauchen jeweils froren und so ein heißes Bad genießen konnten.

  Breakfast


Die kulinarischen Köstlich-keiten vom Oasis kann man ab 07.30h bis "der Letzte geht" in Anspruch nehmen.
Im Standard-Frühstück ist Sonnenbrot, Marmelade, Honig, Butter, Kaffee, Tee und Karkadeh (Malventee) inklusive. Wem das nicht reicht, der kann auch Extras dazu bestellen, wie Omelette, Rührei, gekochtes Ei, Käse-, Wurstplatte oder auch Yoghurt mit Früchten.
Zum Mittag reicht meist eine Kleinigkeit, wie Suppe, Salat, Pasta, Pizza oder Knoblauchbrot.
Auch zum Abend ist die Auswahl reichlich, über Starters wie Falaffel & Tahini (gebackene Bohnenbällchen mit Sesamsosse), Suppen, Pasta, Pizza, Salaten und leckeren Hauptgerichten wie Kamelgulasch, Fleischspieße, oder Huhn in mehreren Variationen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Für Vielesser oder sollte jemand mal nicht satt geworden sein, gibt es einfach kostenlos NACHSCHLAG!!! Wie es sich nun mal für Ägypten gehört, sollte man auch die leckeren Nachspeisen nicht außer Acht lassen. Beispiel gefällig? Sweet Lips- Bananen ummantelt mit Crepes und Nutella. Einfach ein Traum.
Getränke kann man bestellen, was das Herz begehrt. Wasser ist den ganzen Tag inklusive, einfach zur Bar gehen und sagen wieviel man möchte. Mit dieser Philosophie folgen Mila und Andy den Beduinen, wo das kostbare Wasser mit allen geteilt wird. Selbst das Bier kostet nur 1,50 Euro.

Für Wellness-Feeling sorgt Petra mit ihrem ägyptischen Partner in der Anlage. Sie bieten verschiedenste Massagen zu super Preisen an.

  Vielbart-Schlangenfisch


Nun zum Tauchen.
Zu unserem Zeitpunkt war eine Tauchbasis im Aufbau. Eine Zweigstelle der DIVEIN DAHAB eröffnet in der Anlage ihre Pforten.
Da wir alle genügend Taucherfahrung hatten, beschränkten sich die Dienste der Tauchbasis für uns auf die Anmeldung und den obligatorischen Check-Dive am Hausriff. Danach war selbständiges Tauchen am Hausriff abgesagt.
Für das Equipment gibt es schattige Trockenplätze. Den Transport von der Basis zum Steg, ca.200m Weg zum Strand, übernehmen die einheimischen Jungs der Basis. Sie schleppen teilweise 3 Tauchflaschen auf einmal, oder auch 2 Tauchkisten, inkl. Blei!!!!!!! Auch wenn man sein Blei selber tragen wollte, man hatte kaum eine Chance dazu.
Ich weis wovon ich rede, zum early-morning-Tauchgang habe ich meine Kiste inkl. Blei selbst zum Steg geschleppt, da nur einer der Jungs vor Ort war und schon die anderen Kisten und Flaschen zum Steg gebracht hat.

Das Hausriff selbst, ist ein leicht schräg abfallene Steilriff (Drop off), welches größtenteils nur von Hartkorallen besiedelt wird.
Der Fischreichtum lässt sich als "Kinderstube" bezeichnen. Ausser einem kleinen Napoleon haben wir auf unseren Tauchgängen nichts spektakuläres gesehen.
Die Nordseite ist für meinen Geschmack interessanter, da es dort gleich neben dem Steg eine kleine Höhle gibt. Nichts spektakuläres, aber immerhin. Dort sitz meist auch die Haus- und Hofmuräne.
An der Südseite gibt es in ca. 17m Tiefe einen etwas größeren Korallenblock, mit schönem Fischreichtum. Hier gab es auch ein Gelege einer spanischen Tänzerin, die mit etwas Glück auf den Nachttauch-gängen zu sehen war. Leider nicht auf meinen Tauchgängen!!!
Dafür erblickte ich dort den sehr scheuen und nachtaktiven Vielbart-Schlangenfisch.

Tauchauflüge in die Umgebung und auch zum Elphinstone konnten leider auf Grund eines Tauchunfalls am Elphinstone nicht durchgeführt werden, da die ägyptischen Behörden keine Genehmigungen erteilten.

  Einsiedlerkrebse


Leider geht so eine Woche Urlaub viiiiel zu schnell vorbei.
Nachdem wir noch mal super lecker gefrühstückt hatten, unser Koffer gepackt waren, sind wir zu Mila und Andy ins Büro zur Endabrechnung gegangen.
Die ganze Woche gab es vom Frühstück bis hin zum Abend leckere Sachen zu essen und zu trinken, bis hin zur Shisha, wie oben beschrieben, und wir haben dabei immer etwas an "Extras" genommen, nur die Abrechnung war echt der Hammer: NUR 350,-EURO für uns Beide!!!!! Pro Person 175,-!!
Darin waren auch die Riffsteuer (3,-Euro pro Tag), sowie 2 Sweatshirts schon enthalten.

Wir können nur hoffen und wünschen, dass Mila, Andy und ihr super nettes Team in ihrem Heim weiterhin viele Gäste empfangen können.

 


Uns hat es sehr gut gefallen und wir können

"THE OASIS"

nur empfehlen. Natürlich muss man sich darüber im Klaren sein, es ist kein Hotel im herkömmlichen Sinne, sondern eine Oase der Ruhe und Erholung mit besonderem Service.

 


Diese Empfehlung galt nur bis zum Besitzerwechsel am: 15.02.2007!!!

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El Gouna -
Ägypten

Das etwas andere Ägypten - El Gouna

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

09.07. - 16.07.2007
TUI (nur Hotel)
Condor
Flug 273,- Euro / Unterkunft mit Frühstück 154,-Euro

 


Wir hatten lange schon den Wunsch, uns mal das "etwas andere Ägypten" in El Gouna anzusehen.
Bisher hatte es leider nie geklappt, da meistens der Job auf der Tauchbasis im Vordergrund stand.
Dieses Jahr reichte es im Sommer nur für eine Woche Urlaub und somit haben wir geschaut, uns unseren Wunsch zu erfüllen.
El Gouna ist eine künstlich auf dem Reißbrett entstandene Lagunenstadt und ist mit Hurghada nicht zu vergleichen.

Gesucht habe ich auf allen bekannten Seiten von Online-Reiseanbietern. Nach Eingabe von Reisezeit und Reiseziel, landet man immer auf ein und er selben Angebotsseite, egal welchen Anbieter man vorher gewählt hat.

"Soll heißen: Ihr findet die günstigen Angebote der großen Internet-Anbieter auch über meine Online-Reise-Seite."

Ein selbst zusammen gestelltes Paket aus Flug und Hotel war hierbei sogar noch günstiger als ein Pauschalangebot.
Aber nun genug der Werbung in eigener Sache.

  Blue Brothers


Die Tauchbasis war schon vor der Buchung klar, da
wir bei Daniel tauchen wollten. Nachdem er bei den EURO DIVERS in Hurghada weg ist, wollten wir ihm auf seiner neuen Basis
"Blue Brothers Diving"
einen Besuch abstatten.
Als gutes und günstiges Hotel wurde uns das "Captain`s Inn" direkt an der Abu Tig Marina empfohlen.

  Einfahrt El Gouna


Unsere Landung in Hurghada erfolgte pünktlich um 09.00h. Unseren Transfer nach El Gouna mussten wir selbst organisieren, da wir ja kein Pauschalangebot gebucht hatten. Natürlich war uns Daniel dabei behilflich. Er schickte uns seinen Busfahrer des Vertrauens, der uns beim Verlassen des Flughafens mit einem Begrüßungsschild empfing. Gepäck im Bus verstaut und schon ging es ab. Allein die Zufahrt nach El Gouna macht Lust auf mee(h)r.

  Captain`s Inn


Im Vorfeld hatten wir uns auch mit dem Hotel in Verbindung gesetzt, ob der Check In auch vormittags erfolgen kann. Bei unserer Ankunft war alles für das Zimmer vorbereitet, selbst Daniel hatte uns schon einen Brief mit Informationen zu kommen lassen. Unser Zimmer lag im ersten Stock, ausgestattet mit Allem, was benötigt wird -oder auch nicht- . Sogar ein kleiner Balkon zierte das Zimmer. Die Aussicht war leider nicht auf die Marina gerichtet, sondern nach hinten raus. Erst waren wir ein wenig enttäuscht, aber es sollte sich noch von Vorteil herausstellen. Montags und Freitags ist abends direkt vorm Captain`s eine Bühne mit Live-Musik aufgebaut und die Musik ist sehr laut.
Das Frühstück war reichhaltig und man konnte es direkt an der Marina einnehmen. Zum Abendessen waren wir in diversen Restaurants in der näheren Umgebung der Marina.

  Abu Tig Marina by night


Die Marina eignet sich abends sehr gut zum Flanieren, oder man sitzt gemütlich in einer Bar und genießt bei Bier oder Wein die gute Aussicht. Dabei bekommt man ein richtig mediteranes feeling, wenn nur nicht die Shisha wäre. Die erinnert einen doch wieder daran in Egypt zu sein.

Für den abendlichen Freizeitvertreib gibt es sogar eine Go-Kart-Bahn.

Selbst die Verkäufer sind nicht aufdringlich, man kann unbesorgt vor oder in den Läden schauen, ohne gleich bedrängt zu werden, wie man es von Hurghada kennt.

  TOK TOK


In El Gouna ist das Fortbewegungsmittel Nummer eins ein TOK TOK. Bestellt wird es über eine zentrale Rufnummer, oder man winkt einfach. Zwei Personen haben Platz und zahlen egal wohin in El Gouna je 5 egypt. Pfund. Kurs im Moment: 1 € = 7,7 eg.Pfund.

Nur leider verging die Woche viel zu schnell, so dass wir es gar nicht geschafft haben alles von El Gouna zu sehen.
Um doch noch einen kleinen Einblick von den Ausmassen El Gounas zu bekommen, haben wir uns die Sightseeing-Tour per Boot für den letzten Tag aufgehoben. Da unser Rückflug erst spät Abends war, konnten wir auf der einstündigen Rundfahrt durch die Lagunen doch noch einen Eindruck von der Größe der Stadt bekommen.

 


Leider war es dann wieder soweit, unser Taxi stand pünktlich vor dem Hotel und hat zum Flughafen gebracht.
Für Leute wie uns, die eigentlich nur eine Übernachtung brauchen und ansonsten den ganzen Tag zum Tauchen sind, ist das

"Captain`s Inn"

nur zu empfehlen. Übernachtung mit Frühstück reicht völlig aus, da ein Restaurant an das Andere anschließt.

 

 

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El Gouna -
Ägypten

Tauchen bei den Blue Brothers in El Gouna

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

09.07. - 16.07.2007
TUI (nur Hotel)
Condor
Flug 273,- Euro / Unterkunft mit Frühstück 154,- Euro

 


Die Tauchbasis der Blues Brothers befindet sich im Hotel Ocean View am anderen Ende der Abu Tig Marina. Vom Captain`s Inn sind es ca.300m bis dort hin.
Nachdem wir unsere Sachen im Hotel ausgepackt hatten, sind wir gleich mit dem Tauchgepäck zur Basis rüber.
Daniel`s Freude war natürlich riesengroß, uns wieder zu sehen.

Basis

Die Räumlichkeiten der Basis sind sehr großzügig gestaltet. Der Equipmentraum ist direkt an der Anlegestelle für das Tauchboot. Es gibt eine Box für das Tauchgepäck, welches bei täglichem Tauchen sogar auf dem Schiff verbleiben kann.
Nach der obligatorischen Anmeldung, war die erste Tagestour für den nächsten Tag geplant. Treffpunkt am nächsten Morgen war gegen 08.00h am Hafen, wie eigentlich überall, da das Schiff gegen 08.30h zur Ausfahrt startet.
Auch hier ist der Ablauf, wie bei jeder Basis - Anmeldung bei der Crew, Equipment auf dem Boot verstauen und herrichten, Nitrox checken, lauschiges Plätzchen suchen, - und los geht es.

 


Unser Boot für die ganze Woche war die DARWISH.
Bis auf Adam sind die Guides überwiegend Ägypter, die aber auch deutsch sprechen.

Darwish
 


Für uns begann nun eine Woche Tauchen der Extraklasse. Erstens waren uns die Tauchplätze völlig unbekannt, zweitens sind die Riffe auf Grund der Anzahl der Tauchschulen in El Gouna nicht so überlaufen wie in Hurghada und drittens daher völlig intakt. Soll heißen, so schöne Tauchplätze kannten wir von Hurghada gar nicht.
Wer Interesse an Wracks hat, ist hier am richtigen Platz, denn die 4 Wracks von Abu Nuhas werden von El Gouna aus auf der normalen Tagestour erreicht.
Von hier aus wird auch das Wrack der Rosalie Moeller angefahren. Diese ist genau wie die Thistelgorm von einer Heinkel HE 111, nur 2 Tage später, abgeschossen worden. Auf Grund ihrer exponierten Lage und Tiefe bis 55m wird sie nicht so oft angefahren und ist daher sehr schön erhalten und sehr fischreich.
Bei unserem Besuch präsentierte sie sich leider mit schlechten Sichtverhältnissen und wenig Fisch, so dass wir auf einen 2. Tauchgang dort verzichtet haben. Dieser führte uns dann zu Adam`s Top-Platz Gohaina Reef (siehe Unterwasser Nr.04/2007).

 

Auf einer Ausfahrt hatten wir besonderes Glück, als eine Delphinschule mit ihren Babys uns begleitete.

Dolphinmama und Baby
 


Wenn es die Wetterverhältnisse zulassen, werden Tauchplätze nördlich von El Gouna angefahren, wie Umm Usk. Sollte es mal nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit die östlichen Riffe wie Dolphin-Reef oder die südlichen wie Abu Galawa anzufahren. Das hat den Vorteil, kaum mit anderen Tauchbooten in Berührung zu kommen. Teilweise haben wir beide die Tauchplätze allein erkundet, da der Rest unserer Gruppe sich gut am Tauchplatz verteilte.

 
Die Briefings der Guides waren teilweise in englisch, da wir auf dem Boot auch eine international zusammen gewürfelte Truppe waren.
Dieses war aber kein Problem, wenn man etwas nicht verstanden hatte, konnte man sich mit dem Guide danach auch noch in deutsch austauschen. Uns reichten eigentlich die Tauchplatzkarten, um unseren Tauchgang zu planen.

Dolphin-Reef

Noch kurz ein Wort zur DARWISH. Die Crew ist super hilfsbereit, wie fast jede, die wir mittlerweile in Ägypten kennen gelernt haben. Sie sind beim Anziehen da, sofort nach dem Tauchgang werden die Flaschen abgebaut. Was sie aber wirklich unterscheidet, ist das super tolle Essen. Es gab jeden Tag etwas anderes. Das haben wir auch schon ganz anders erlebt.

Am Sonntag, unserem letzten Tauchtag, war abends noch eine besondere Party kurzfristig organisiert wurden, denn die Blue Brothers

feierten ihr 10-jähriges Bestehen.


Danke an Tom, Daniel und das gesamte Team, dass wir nicht nur an super Tauchplätzen tauchen durften, sondern auch noch das Glück hatten zum Geburtstag gratulieren zu dürfen.


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Hurghada -
Ägypten

Gruppenreise nach Hurghada

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

20.10.-27.10 2007
ETI
Air Berlin
HP 539,- Euro

 


Es kamen Anfang des Jahres einige meiner ehemaligen Tauchschüler auf mich zu, um ihnen doch auch mal das Tauchen im Roten Meer zu zeigen.
Also habe ich mich dazu entschlossen, ein Rundschreiben zu verfassen und eine Gruppenreise auszuschreiben. Bei genügend Zuspruch hätten wir so ein eigenes Boot und wären nicht mit anderen Tauchgästen auf einem Boot.
Die erste Resonanz war schon überwältigend. Spontan haben 6 Leute zugesagt, mit meiner Freundin und mir waren wir so schon zu 8.
Also haben ich für 8 Leute fest gebucht, mit Abflug ab Leipzig.
Als Zeitpunkt wurden die Herbstferien in Niedersachen fest gemacht, da in der Gruppe zwei Lehrer waren. Ein Hotel war auch schnell gefunden.
Das GRAND-HOTEL kannte ich von 2 Reisen zuvor und war jedes Mal sehr zu frieden dort.
Die Halbpension war für unsere Zwecke völlig ausreichend, da wir ja den ganzen Tag auf dem Boot verbringen wollten.

Zwischenzeitlich wuchs die Gruppe schon auf 10 Personen an, meine beiden Schüler hatten sich angeschlossen.

 


Bei der Suche nach einer für uns geeigneten Tauchbasis habe ich alle großen und mir bekannten Basen angeschrieben, um einen Preisvergleich zu bekommen.
Alles in Allem kann ich sagen, dass es keine gravierenden Preis-unterschiede gab.
Eigentlich wollte ich ein bestimmtes Boot für uns haben, welches aber nicht mehr für die bekannte Basis fährt.
Im Juli traf ich Susanne von den Euro Divers während meines Sommerurlaubs in El Gouna. Dabei haben wir mal Details für meine Gruppenreise besprochen. Ein entsprechendes Angebot für die Tauchpakete hat sie mir dann später unterbreitet.
So fiel mir die Entscheidung für die EURO-DIVERS im Grand Hotel leicht. Ich kannte ja auch Management und Basisabläufe aus dem letzten Jahr bestens.

Basis der EURO-DIVERS, Seitenansicht
 


Ein weiterer Vorteil bestand in der Bequemlichkeit mit Hotel und Basis. Keine Transfers, nach dem Frühstück einfach zur Basis gehen und auf`s Boot. Auch konnten wir so, da einige schon länger nicht mehr im Wasser waren, die Lagune neben der Basis für eine kurze Auffrischung nutzen, ohne gleich eine Tour mit dem Boot unternehmen zu müssen.
Bisher liefen die Planungen für 10 Leute. Als ich nach meinem Urlaub eine weitere Anfrage bekam, ob noch Platz für 2 Leute mehr auf dem Boot wäre. Wir hatten insofern Glück, dass Hotel und Flüge - allerdings ab Hannover - zum angegebenen Zeitpunkt möglich waren. Mitte September habe ich dann mit Freunden von uns aus Franken telefoniert, wobei das Gespräch auch auf das Thema Urlaub mit Gruppenreise fiel und Beide spontan die Entscheidung zum Mitkommen trafen. Wiederum war großes Glück im Spiel, Hotel und Flug waren ab Stuttgart verfügbar. Somit stand die endgültige Gruppenzahl mit 14!!!! Leuten fest.

 


Wir trafen uns am Abflugtag rechtzeitig in Leipzig, um gemeinsam einchecken und zusammen sitzen zu können. Dank des freundlichen Mitarbeiters am Check In von AIR BERLIN klappte dieses auch hervorragend.

am Leipzig Airport

Unsere Ankunft in Hurghada gestaltete sich sehr zeitaufwendig, da zum gleichen Zeitpunkt mehrere osteuropäische Maschinen auch gelandet waren. Damit war der Andrang am Bankschalter für das Einreise-Visum sehr groß, sowie an der Passkontrolle auch. Selbst mit dem Gepäck kamen die Ägypter nicht nach, so dass wir erst 2 Stunden nach Ankunft in Hurghada zum Hotel fuhren. Mittlerweile war es 24h.
Am Hotel erwarteten uns unsere Franken schon sehnsüchtigst. Schnell zum Einchecken, Koffer aufs Zimmer und zum Willkommenstrunk über die Strasse in die GRAND MALL. Den letzten "Absacker" haben wir dann noch an der Marina im Hotel gegen 3h getrunken.

 


Der erste Tag stand dann ganz im Zeichen der Erholung, des Ankommens (wir warteten noch auf die Hannoveraner) und Anmeldung auf der Basis mit anschließendem Check-Dive in der Lagune.
Hierbei ein ganz dickes DANKESCHÖN an das gesamte Team der Basis. Alles war perfekt vorbereitet für uns und ich konnte alle Räumlichkeiten der Basis nutzen. Ich fühlte mich nach einem Jahr Abstinenz so, als wäre ich nie weg gewesen.
Auch wurde ich schon im Vorfeld gefragt, welchen Guide ich gern mit auf`s Boot hätte. Habe mich für einen meiner lieben Ägypter - AYMAN - entschieden. Zum Kennen lernen der Gruppe hat er auch gleich beim Check-Dive mit geholfen.
Unser Boot, die NICE, konnten wir gegen Abend mit unserem Equipment beziehen. Selbst darum brauchten wir uns nicht kümmern, die ägyptischen Jungs von der Basis haben dieses erledigt.

Gruppenfoto zum Schluss

In den nächsten 5 Tage sind wir dann auf unseren Tagestouren mit der NICE zu den Tauchplätzen rund um Hurghada gestartet. Dabei habe ich in Absprache mit Ayman und unserem Captain Hassan Plätze ausgesucht, die nicht so stark frequentiert werden. Es also mehr Fische, wie Taucher im Wasser gibt.
Gleich am ersten Tag war konnte ich noch ein Versprechen einlösen:
"Wir werden sicherlich auch Delphine sehen". Bei der Anfahrt zum Tauchplatz Fanous East schwammen 4 Delphine in der Lagune.

  Napoleon bei Carlos Corner


Die ersten 3 Tage hatten wir auch viel Glück mit dem Wetter, kaum Wind und Welle. Diese Zeit nutzten wir für Tagestouren bis nach Abu Galawa im Norden von Hurghada.
Sogar am Erg Abu Ramada, einem Tauchplatz der nur bei gutem Wetter angefahren werden kann, waren wir tauchen.
Da sich an den letzten beiden Tagen der Wind wieder stärker aufmachte, führen wir die geschützten Tauchplätze bei den Giftun Inseln, sowie auch im Süden von Hurghada an. Unsere ständigen Begleiter unter Wasser waren Vibu-Fische und sogar Napoleon, Adlerrochen und Oktopus. Jetzt fragt ihr euch sicherlich: Vibu-Fische?  - noch nie gehört. Na ganz einfach: Die vielen bunten Fische.

Zwischen den Tauchgängen gab es leckere Gerichte auf dem Boot und Zeit zum Sonnen und Relaxen. Die Bootscrew hat in allen Belangen einen super Job abgeliefert. Das muss an dieser Stelle einfach mal erwähnt werden. Sei es beim An- und Ablegen der Ausrüstung, beim Kochen, beim "aus dem Meer fischen" nach One-Way Tauchgang - Perfekt!!!!

 


Die Abende haben wir bei Deko-Bier, Shisha und gepflegtem Small-Talk ausklingen lassen. Ein Muss auf jeder Hurghada-Reise: Ein Besuch in der Villa Kunterbunt zum Kamelessen. Vor dem Urlaub hatte ich schon einen großen Tisch bestellt, dass hat hervorragend geklappt. Auch die Fahrt zur Villa und zurück wurde dank unseres zuverlässigen und pünktlichen Busfahrers zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Deco-Bier in Grand Mall

Wie ein Besuch der Villa Kunterbunt zum Standardprogramm gehört, so man man auch einen Einkaufsbummel durch Sekalla mitgemacht haben. Wir waren gleich 2 Abende dort. Bevor es zurück in Hotel ging, gab es noch im Jollys Pub einen "Absacker".

Leider geht eine Woche viel zu schnell vorbei. Mit vielen tollen und neuen Eindrücken einer fremden Kultur und Unterwasserwelt im Gepäck, mussten wir leider Abschied nehmen.

Vielen Dank an die EURO-DIVERS und die Crew der NICE für eine perfekte Tauchwoche.

Das Fazit der Gruppe:
"Das müssen wir wiederholen!!"
Natürlich werden wir das wiederholen!!!

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Kultur und Tauchen/
Thailand

Bangkok, Nord-Thailand-Rundreise, Khao Lak, Similan-Safari, Phuket (Karon)

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

02.04. - 23.04.2008
Trans-Orient
Thai-Air
1300,- Euro, ohne Safari

 


Der April 2008 war für mich ein besonderer Monat, es stand eine weitere "NULL" vor der Tür. Viele Freunde und Bekannte nahmen so ein Ereignis zum Anlass, gross zu feiern.
Ich hatte mich anders entschieden und wollte gut 5 Jahre nach meinem bestandenen Tauchlehrer noch einmal das "Land des Lächelns" bereisen. Dieses Mal wollte ich aber auch von diesem tollen Land was sehen. Beim Reiseveranstalter TRANS-ORIENT konnte ich aus einzelnen Bausteinen mir meine eigene Rundreise zusammen stellen.
Den Anfang machte ein 2-tägiger Aufenthalt in Bangkok, im 5* Design-Hotel SIAM@SIAM, inklusive Stadt-Rundfahrt.
Daran anschliessend eine 5-tägige Nord-Thailand-Busrundreise zur Brücke am River KWAI, den alten Hauptstädten Sukhothai, Chiang Mai, Ayutthaya mit ihren vielen Tempelanlagen.
Zurück in Bangkok brachte uns ein Inlandsflug von DonMuang Flughafen nach Phuket. Dort war geplant, 7 Tage Khao Lak im SUNSET RESORT und dann 7 Tage direkt auf Phuket im Ortsteil Karon im Hotel WORABURI. Kurzfristig hatten wir uns dann noch für eine 4-tägige SIMILAN Tauchsafari mit der MV COLONA 6 entschieden, sodass wir nur 3 Tage in Khao Lak blieben und 6 Tage in Karon.

  Bangkok


Nach einem angenehmen 10-stündigen Flug landeten wir gegen 06.30h Ortszeit in Bangkok, einer total irren Stadt. Die Strassen sind 3-4 spurig in jede Richtung, der Verkehr staut sich an jeder Ampel, es hat den Anschein, als sei jeder Einwohner mit einem Fahrzeug unterwegs. Mopeds schiessen von rechts und links an den Autos vorbei, so schnell kannst gar nicht gucken.
Es wechseln sich Hochhäuser mit Wellblechhütten ab. Dazwischen ist es wieder grün.
Da wir sehr früh im Hotel waren, konnten wir unser Zimmer nicht gleich beziehen. Also sind wir zurück auf die Strasse und haben uns schon mal ein wenig mit der Umgebung vertraut gemacht. Was uns gleich auffiel, teilweise sind die Händler und Tuk-Tuk-Fahrer noch nerviger als in Egypt. Dieses sollte sich aber im weiteren Verlauf der Reise legen.
Direkt am Strassenrand gibt es Ananas, Papaya, Mango fertig geschnitten für 15 Baht (ca.0,30€) zu kaufen. Das war unser Frühstück, danach ging es ins fertige Zimmer zurück und erst mal ein wenig Schlaf nachholen.

  Garküche


Gegen 13h klingelte unser Telefon, Andi war gelandet und auf dem Weg ins Hotel. Er hatte uns im Vorfeld gefragt, ob er die Nord-Thailand-Rundreise mit uns unternehmen könnte, den Rest des Urlaubs wollte er seiner eigenen Wege gehen. Da er ja zur Familie gehört, hatten wir kein Problem damit.
Nach seiner Ankunft schauten wir uns in der näheren Umgebung unseres Hotels nach typischen Garküchen um. Denn wo kann man besser Thai-Gerichte essen, als dort. An einem Seitenkanal wurden wir fündig und haben zu dritt!!!!! für 250 Baht (ca.5€) gegessen und getrunken.
Abends stand noch ein wenig Shopping auf einem der Nacht-Basare an. Die sind so ähnlich aufgebaut wie die Polenmärkte.

Am nächsten Tag stand die Sightseeing-Tour auf dem Programm. Mit einem Kleinbus wurden wir zu verschiedenen Tempelanlagen gefahren. Zusätzlich wurde uns eine 90 minütige Flussfahrt mit einem Longtail-Boot angeboten. Dieses typische Thai-Boot ist mit einem PKW-Motor und Getriebe ausgestattet und hat dann eine lange Welle, wo der Propeller angebracht ist. Als Auspuff dient eigentlich nur ein verlängertes Rohr am Krümmer, also nix Schalldämpfung.
So konnte man die Stadt aus einem anderen Blickwinkel kennen lernen. Wir fuhren erst auf dem Hauptfluss Chao Phraya und sind danach in Seitenkanäle abgebogen. Hier sieht man das einfache Leben der Thai in ihren Holzhäusern, Wäsche hängt zum Trocknen vor der Tür, ab und zu badet ein Kind in dem Kanal, hier wachsen Bananen, Mango, Litschee und Kokosnüsse zwischen den Häusern. Teilweise unbeschreiblich, für so eine Millionenmetropole.

Pool im 11.Stock

Den Rest des Nachmittages verbrachten wir am Pool unseres Hotels im 11. Stock. Von dort konnte man einen herrlichen Blick über die Skyline von Bangkok erleben.

Am späten Abend haben wir uns mal ins Nachtleben von Bangkok gewagt und sind in eine der typischen Bar-Strassen gegangen. Dort hatten wir gleich 2 Erlebnisse. Das Eine war ein kleiner Elefant, den wir mit Bananen füttern durften. Für das Zweite muss ich ein wenig weiter ausholen.
 


In den Bars kommt man sehr schnell mit den dort angestellten Bar-Mädels in Kontakt. Nach kurzer Zeit ergab sich das Gespräch auf das Alter von uns und den Mädels.
Voller Stolz zeigte eins der Mädels uns ihren Reisepass, wo wir ihr Geburtsdatum lasen. Da Andi Thai lesen kann, konnte er in der Zeile Geschlecht ein "M" erkennen. Nicht, wie eigentlich richtig "F" für female (weiblich). Dieses "Mädel" war eines der vielen Katoeys, die es in Thailand gibt. Das sind umoperierte Kerle. Vielen sieht man es an, dass "Sie" mal ein "ER" war, aber bei "ihr, ihm, es" hat man es nicht gesehen. Zumal auch klein und zierlich. Sonst kann man es teilweise auch an der Körpergröße erkennen.

Tuk-Tuk

Am nächsten Morgen wurden wir schon sehr früh zu unserer Nord-Thailand-Rundreise abgeholt. Am Sammelplatz stellte sich heraus, dass unsere Reisegruppe aus 11 Gästen bestand und wir trotzdem eine großen Reisebus zur Verfügung bekamen. Platz ohne Ende für jeden. Einfach super. Für die Rundreise werde ich einen extra Bericht verfassen.

  Sunset Resort


Nach einer eindrucksvollen, aber auch anstrengenden Rundreise wurden wir in Bangkok am alten Flughafen (Don Muang) abgesetzt. Ein kurzer Hüpfer und wir waren auf Phuket. Wir konnten gar nicht so schnell schauen, wie Andi mit seinem Limousinen-Service in Richtung Patong verschwunden war.
Unser Transfer brachte uns nach ca. 1-stündiger Fahrt nach Khao Lak.
Das Sunset Resort ist von Phuket aus kommend gleich am Anfang von Khao Lak. Eingebettet zwischen Strand und Urwald findet man dort Erholung pur. Alle Zimmer haben Meer-Blick, sind hübsch eingerichtet und verfügen über einen Balkon.
Am nächsten Morgen sind wir erst mal in den Ort gegangen, um einen Wäschereiservice zu finden. Was aber kein Problem ist. Überall steht Laundry-Service. Wir haben 50 Baht pro kg Wäsche bezahlt inklusive bügeln.
An der Strasse entlang ist es eine knappe halbe Stunde Fußweg bis dort hin. Wer nicht laufen möchte, kann sich mit den Tuk-Tuk-Fahren rumärgern und versuchen einen Preis auszuhandeln.
Khao Lak ist ein beschauliches Örtchen, neben den Hotel-Anlagen gibt es Restaurants jeder Klasse, Supermärkte, Schneider, Optiker usw. Alles rechts und links der Strasse. Party und Halli-Galli sucht man vergebens. Vielleicht lag es auch daran, dass die Saison zu Ende geht, aber nach 22.00h wurden die Bürgersteige hochgeklappt.

 


Ganz anders dagegen ist Phuket mit seinen Orten an der Westküste. PATONG ist die nächtliche Party-Meile. Aber auch tags über ist hier viel los.
KARON, 6km südlich von Patong, ist da schon wieder etwas ruhiger. Unser Hotel, das WORABURI, war nur durch die Hauptstrasse vom Strand getrennt. Unser Zimmer war ein Traum, riesen groß, total chick eingerichtet und mit kleinem Balkon Richtung Innenhof mit Pool.
Keine 3km weiter schließt sich KATA mit seinem tollen Strand an. Dort habe ich vor 5 Jahren während meiner Tauchlehrer-Ausbildung gewohnt. Ich war sehr gespannt, was sich alles verändert hat.

Patong, Woraburi
  Thavorn


Also sind wir zu Fuß Richtung Kata spaziert. Auf dem Weg dort hin sind wir gleich mal am Thavorn Palm Beach Resort vorbei gekommen. Dort fanden damals die Prüfungen statt. Wir haben uns auch in der Anlage um gesehen. Am Ende von KARON ist auf einem kleinen Wald-Hügel die Hotel-Anlage MARINA, dort war mein "Klassenraum" und der Übungspool. Über eine Treppe direkt am Strand kommt man in die Anlage. Sie besteht aus Holzbungalows, die auf Pfählen mitten in den Wald gebaut sind. Verbunden sind sie durch Holzstege. Die Pflanzenvielfalt ist dort unbeschreiblich.

Bungalow Marina, Steg im Dschungel

In KATA direkt hat sich nicht viel verändert, es gibt noch den
"DINO-Burger" mit "DINO-Park". Wir sind dann weiter entlang der Strasse hinter dem "Club MED". Hier hat sich einiges geändert. Die kleinen Straßenrestaurants sind nicht mehr, mein damaliges Hotel "KATA Palm" hat sich nicht verändert, aber direkt daneben wir kräftig an einer neuen Anlage gebaut. Auch die "Gasse", wo ich abends mein Bier getrunken habe, gibt es in dieser Form nicht mehr. Na ja 5 Jahre ist eine lange Zeit, da entsteht viel Neues.

Dino-Burger, Sundown

Zurück sind wir am Strand von KATA entlang. Ein kurzer Regenschauer zwang uns zu einer kleinen Pause. Doch am KARON-Strand war schon wieder alles vorbei und wir konnten einen herrlichen Sonnuntergang genießen.
 


Ich hatte die Reise auch zum Anlass genommen, nicht nur um mir meine alte Wirkungsstätte anzusehen, sondern auch gebührend meinen Geburtstag zu feiern.
Pünktlich 00.00h haben wir auf unserem Balkon die Sekt-Korken fliegen lassen und auf meinen 40. Geburtstag angestoßen.
Für den Tag war eigentlich eine schöne Tauchausfahrt geplant. Leider hatte ich auf der Tauchsafari ein Problem mit den Ohren bekommen und so mussten wir uns was anderes überlegen.
Unsere lokale Reiseagentur von Transorient bot eine Tour auf einer chinesischen Dschunke zum James-Bond-Felsen an.

Dschunke James-Bond-Felsen

Dieser ist auf der Ostseite nördlich von Phuket. Auf der Fahrt dorthin sind wir an grün bewachsenen Felsformationen vulkanischen Ursprungs vorbei gefahren. Die Gezeiten haben auch schon ihre Spuren dort hinterlassen.
Von der Dschunke sind wir dann auf ein typisches Londtail-Boot der See-Zigeuner umgestiegen. Vorbei am James-Bond-Felsen statteten wir dem Dorf Koh Panyee mit ca. 1000 Einwohnern erst mal einen Besuch ab. Sie wohnen mitten auf dem Meer, an einem der vielen Felsen. Auf Betonpfählen stützen sich die Häuser und Stege. Sogar einen Funktelefonmasten und Internet haben sie dort. Es gibt sogar eine Schule, damit auch die Kinder die gleiche Bildung genießen können, wie an Land.
Ansonsten ist das Dorf ein reiner Markt für Touristen, nur braucht niemand diese Sachen wirklich. Bevor es auf das Longtail-Boot zurück ging, lagen am Pier tausende von BH`s und die Einwohner waren gerade mit der Verteilung beschäftigt.

E-Bay läßt grüßen

Auf der Rückfahrt zur Dschunke haben wir Station am James-Bond-Felsen gemacht. Die kleine dazu gehörige Insel ist zum Teil mit Verkaufs-Buden zugebaut und es gibt eine kleine Grotte zu erforschen. Es bleibt noch Zeit für ein Erinnerungsfoto und dann geht es auch schon zurück. Auf der Dschunke gab es ein leckeres Mittagessen und auf der Heimfahrt eine Möglichkeit sich im Meer zu erfrischen.

Unseren letzten Tag haben wir am Beach vor dem Hotel verbracht. Das ausgiebige Sonnenbad hat uns noch mal ein wenig Farbe verpasst, bevor doch 3 schöne Wochen leider zu Ende gingen und wir von Phuket nach Bangkok, von Bangkok nach Frankfurt und von Frankfurt nach Berlin heim geflogen sind.

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Kultur /
Thailand

Nord-Thailand-Rundreise

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Preis:

04.04. - 09.04.2008
Trans-Orient
im Gesamtpreis enthalten inkl. HP

 


Obwohl der April der heißeste Monat in Thailand ist, hatten wir unbeschreibliches Glück mit unserer Rundreise. Die Temperaturen waren hoch, aber nicht unangenehm. Wie schon kurz erwähnt, bestand unsere Reisegruppe "nur" aus 11 Gästen, dem Reiseführer plus Ehefrau und Busfahrer mit Frau.
Der erste Tag war gleich voll mit Programmpunkten. Die Fahrt führte südlich aus Bangkok heraus zu den bekannten Floating-Märkten. Auf dem Weg dorthin gab es einen kleinen Zwischenstop an einer Kokosnuss-Farm. Dort wurde uns erklärt, wie man aus Kokosnüssen Zucker herstellt.
Wie in jedem anderen Land auch, sind diese Stop-Punkte ein wahres Mekka für die fliegenden Händler. Wir wurden beim Aussteigen fotografiert und die Bilder dank Digital-Technik sofort ausgedruckt und auf Tassen und Teller geklebt. Ein tolles Souvenir aus Thailand.

  Fruits


Den Floating-Markt erreicht man durch eine 30-min. Fahrt mit einem Longtail-Boot. Es geht über kleine Kanäle vorbei an einfachen Häusern, Mango-Bäumen, Bananen-Pflanzen usw. Das wächst dort einfach so wie bei uns Äpfel und Kirschen. Auf dem Markt gibt es dann wieder alles was man braucht oder auch nicht, als Tourist. Im Anschluss durften wir noch eine Teak-Holz-Manufaktur besichtigen. Preise von bis zu 15.000US-Dollar waren angeschrieben.

Zuckerherstellung, Grand-Ma

Weiter ging die Fahrt Richtung Kanchanaburi zum River KWAI mit seiner berühmten Brücke. Diese wurde durch den Film: "Die Brücke am KWAI" weltberühmt. Die Eisenbahnstrecke mit der Brücke wurde ja von alliierten Kriegsgefangenen im 2. Weltkrieg errichtet, damit Japan gegen Burma Krieg zu führen kann. Nach einem Foto-Stop hatte unser Reiseleiter noch ein Highlight für uns. Eine nostalgische Zugfahrt entlang des Flusses. Bevor es soweit war, zeigte er uns an einer Haltestation eine Höhle, in der sich ein goldener Budda befand.
Nach der Zugfahrt über 6 Stationen haben wir in Kanchanaburi im Baan Suan Fon Hotel -einem einfachen Mittelklasse-Hotel- übernachtet.

River Kwai Bridge, Budda in Höhle

Am nächsten Morgen haben wir noch einen der beiden Kriegsgräber-friedhöfe in Kanchanaburi besucht und sind dann in Richtung Sukhothai weiter gefahren.
  Monkey


Auf dem Weg gab es einen Zwischenstop an einem liegenden Budda, einem Tempel kambodschanischer Art, einem typischen Thai-Dorf, einer Reis-Plantage und zu guter Letzt einem Affendorf. Dort gibt es mehr Affen als Einwohner und diese haben ihre Häuser mit einem Käfig überzogen, um sich so vor den Affen zu schützen.
Übernachtet haben wir im Phet-Hotel in Kamphaeng Phet.

Am nächsten Tag stand die Besichtigung eines Geisterhauses und des Sukhothai Historical Park auf dem Programm. Danach ging die Fahrt weiter Richtung Chiang Mai im Norden von Thailand. Die Landschaft wechselte von flach mit Reisfeldern zu gebirgig mit Urwald. Dort waren 2 Tage Aufenthalt im Tarin-Hotel geplant.

Khmer-Tempel Sukhothai

Der erste Tag in Chiang Mai begann mit der Besichtigung eines Elefanten-Camp inklusive Dschungel-Tour auf einem Elefanten. Die ganze Tour lief neben uns ein Baby-Elefant, da wir das Vergnügen hatten, auf seiner Mutter zu reiten.
Anschließend sind wir für den Rückweg zum Camp auf einen Ochsen-Karren umgestiegen. Im Camp folgte die Elefanten-Dusche im Fluss einschließlich Nass-Spritzen der Zuschauer.
Danach gab es noch Vorführungen zur eigentlichen Arbeit der Elefanten. Abgerundet wurde der Besuch mit einer 30min.Floss-Fahrt.
 

im Camp, Flossfahrt


Nach dem Mittag sind wir auf Pick-Ups umgestiegen und in den Dschungel zu einem der Berg-Dörfer, abseits der Touristenpfade, gefahren. Dieses liegt ca.1100m über NN. Auf dem Weg dorthin haben wir an einer Kaffee-Plantage einen Zwischenstop eingelegt. Dort erklärte man uns in einem wunderschönen Tal den Anbau von Kaffee. Im Berg-Dorf selbst haben wir zum ersten Mal live einen Hahnen-Kampf gesehen und sind eine halbe Stunde durch das Dorf spazieren gegangen.

Kaffee-Plantage, Kaffee

Den Abschluss bildete die Besichtigung des wichtigsten Tempels in Nordthailand in 1000m Höhe. Dort muss man dann noch 290 Stufen hochsteigen, um den prächtigen Bau aus Gold bestaunen zu können.

liegender Buddha Bevor wir Chiang Mai am nächsten Mittag verließen, gab es noch Besichtigungen eher unspektakulärer Art -traditionelle Handwerk-stätten von Silber, Jade und Thai-Seide.
Die letzte Übernachtung auf der Rundreise war im Pailyn Hotel in Phitsanulok, 375km südlich von Chiang Mai geplant. Unterwegs besichtigten wir einen burmesischen Tempel in Lampang. Nach weiteren 2h Fahrt passierten wir des Weges den größten liegenden Buddha Thailands. Gegen 18h erreichten wir unser Hotel.
  Buddha


Der letzte Tag der Rundfahrt begann mit der Besichtigung der schönsten Buddhastatue Thailands. Gegen 9h verließen wir Pitsanulok in Richtung Ayutthaya, der zweitältesten Königs-stadt. Zuerst besuchten wir eine 16m hohe goldene Buddhastatue und danach die Ruinen der alten Königsstadt.

Gegen 15h setzten wir unsere Fahrt Richtung Bangkok fort. Unser Ziel war der Flughafen Don Muang. Von dort ging unser Anschlussflug nach Phuket. Dort ging dann alles sehr schnell. Kurze Verabschiedung von unserem Reiseleiter und dem Busfahrer. Schup durch den Security-Check und schon hatten wir unser ganzes Gepäck, ohne Aufschlag für das Tauchgepäck, am Thai-Schalter eingecheckt.
Nur hatte leider niemand erwähnt, dass es nach den Kontrollen im Transitraum keine Läden mehr gab. Somit saßen wir 3h ein wenig auf dem Trockenen, da wir unsere Getränke an der Security-Control abgeben mussten.

Khmer-Tempel Ayutthaya

Eine super tolle Rundreise ging zu Ende. Wir habe einiges von Thailands Norden gesehen, aber lange noch nicht Alles. Doch auch diese ganzen Eindrücke müssen erst mal verarbeitet werden.
Unser Flug nach Phuket verlief problemlos. Nachdem wir unser Gepäck hatten, wurden wir schon von Transorient in Empfang genommen und nach einer ca. 1h Fahrt in Khao Lak im Sunset Resort gegen 22h abgesetzt. Jetzt waren erst einmal 4 Tage Erholung und Strandurlaub angesagt, bevor am Sonntag, 13.04., die Tauchsafari ab Phuket begann.

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Khao Lak /
Thailand

Tauchen am Zinnbagger (Bon Soon Wrack)

 


In unserem Hotel lagen einige Flyer für Tauchausflüge. Dies war eine willkommene Gelegenheit vor der SIMILAN-SAFARI 2 Tauchgänge zum Eintauchen zu nutzen.
Nach einem Telefongespräch war soweit alles geklärt, ein Preis ausgehandelt und am übernächsten Tag wollten wir mit Seven tauchen gehen.
Da bis dahin noch ein wenig Zeit war, haben wir uns auch andere Angebote von Tauchschulen in Khao Lak eingeholt. Preislich gab es keine nennenswerten Unterschiede. Sevens Pluspunkt war ein richtiges Tauchboot, wie wir es von Egypt her kannten. Die Anderen nutzen nur die Longtail-Boote, um am ZINNBAGGER tauchen zu gehen.
Für den Tagesausflug mit 2 Tauchgängen war uns das Tauchboot lieber, da es dort auch sanitäre Einrichtungen drauf gab. Jeder Taucher kennt das dringende Bedürfnis nach einem Tauchgang.

Longtail neben unserem Boot

Am 12.04. holte uns Seven fast pünktlich vom Hotel ab und wir fuhren zum Hafen nach Tap Lamu. Von dort aus startete die Tour. Das Boot war etwas kleiner, als die wir kannten, aber da wir allein mit unserem Tauchguide unterwegs waren, hatten wir das Boot für uns.

  Unser Boot

Nach einer guten Stunde kamen wir am Wrack an. Da es der Einzige Tauchplatz vor Khao Lak ist, wird er natürlich von allen Basen angefahren. Somit heißt es: Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Nach kurzem Briefing sind wir abgetaucht. Das Wrack liegt auf Sandgrund in 18 Meter Tiefe. Daher ist meistens die Sicht nicht so berauschend. Was aber positiv auffällt, sind die vielen Fischschwärme.

Sogar eine Sepia kreuzte unseren Weg. Von Muränen bis Nacktschnecken gab es die ganze Unterwasservielfalt zu sehen. Nach einer Stunde waren wir wieder an Bord und es gab einen Mittags-Snack. Für den 2.TG waren nur 40min. eingeplant, da sich dann die Nullzeit dem Ende neigt.

Schwarm-Fisch

Gegen 15h waren wir wieder im Hafen zurück. Im Hotel blieb noch genügend Zeit, die Tauchsachen zu trocknen, bevor es am nächsten Tag auf die große SIMILAN-SAFARI gehen sollte.
Für den Auftakt waren es 2 super geführte Tauchgänge vom Seven. Perfekt organisiert und das Tauchboot ist zwar klein, aber fein.

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Insel Phuket / Thailand

SIMILAN-SAFARI auf der MV COLONA 6

Reisezeit:
Veranstalter:
Preis:

13.04. - 17.04.2008
COLONA GROUP, gebucht über Euro Divers Thailand
530,- Euro inkl. VP

 


Am Sonntag, den 13.04., war die Abfahrt zur Similan-Safari 20h ab Patong geplant. Wahrscheinlich hatte niemand bei der Planung dieser Safari an das Songkran-Fest an diesem Tag gedacht. Das thailändische Neujahrsfest wird mit einer einzigen "Wasserschlacht" gefeiert. Überall stehen die Thai mit überdimensionalen Wasserbehältern und gießen es eimerweise über Jeden, der vorbei kommt.
Patong gleicht dann einer Stadt nach einem Dauerregen. Nichts und Niemand ist mehr trocken.
Somit wurde kurzfristig die Abfahrt des Bootes zur Chalong Bay verlagert.
Unser Transfer von Khao Lak nach Phuket war für 15h vorgesehen. Eigentlich ausreichend, da wir gegen 19h gemeinsam mit Andi von seinem Hotel in Patong abgeholt werden sollten. Nur war leider Patong ein reines Verkehrs-Chaos. Im Schritt-Tempo ging es voran und die Zeit verstrich. Kurz nach 18h meldete sich Andi, dass unser Transfer zum Boot schon bei ihm ist und wo wir sind. Glücklicherweise waren wir gerade in die Strasse zu seinem Hotel eingebogen, konnten unseren Bus stoppen und gleich in den Nächsten einsteigen. Leider landete noch eine Thai einen "Volltreffer" mit den Worten "happy new year", der mich doch ziemlich durchnässte.
Nach und nach holten wir die restlichen Gäste ab und fuhren dann zur Chalong Bay.
Eine bunte Mischung aus vielen Ländern waren wir, 4 Italiener, ein Pärchen aus Kanada und aus Österreich, 2 Engländer, eine Australierin und wir 3.

 


Gegen 20h hieß es dann Schuhe aus und Willkommen an Bord der COLONA VI.
Während eines Begrüßungstrunks wurde uns die Crew vorgestellt, sowie der Tourablauf, die Verhaltensregeln an Bord und die Kabinenverteilung mitgeteilt.
Unsere beiden Guides waren
Steve und Corrado. Wobei Corrado vornehmlich für die Übersetzung vom Englischen ins Italienische zuständig war. Das Boot ist bei den Italienern sehr beliebt und sie bestehen auf einen italienisch sprechenden Guide!!!!

COLONA VI, kommt
 


Die Überfahrt zu den SIMILAN INSELN erfolgte über Nacht. An Schlaf war für mich leider nicht zu denken, da sich die Kabinen auf Höhe der Schiffsdiesel und Generatoren befinden. Bis auf die Suite, die befindet sich hinter dem Steuerhaus und hat ein Doppelbett.
Unsere Kabine war die Nummer 6. Ausgestattet wie alle Kabinen mit Hochbett und eigenem Bad. Die Klimaanlage ist jeweils für alle Kabinen einer Schiffshälfte zuständig.

Similan Inseln,Italia beim Auftauchen

Gegen 6h früh wurden alle von Steve geweckt. Wir waren angekommen. Da waren sie nun: Die Similan-Inseln. Nach Kaffee und Gebäck folgte einem ausführlichen Briefing der erste Tauchgang.
Getaucht wurde in 2 Gruppen, jeweils von einem Guide begleitet. Die Guides wechselten sich täglich mit den Gruppen ab.
Die Einteilung der Gruppen war ein wenig auf den Erfahrungsstand ausgelegt. So kamen wir mit den 4 Italienern zusammen. Pech für uns, denn sie waren ständig damit beschäftigt jedem Fisch hinterher zu schwimmen und versuchten diesen dann zu fotografieren. Schwamm der Fisch vor meiner Maske, schwamm dort auch einer von ihnen.

kommt Tauchgang zwei des Tages folgte nach dem Frühstück, Tauchgang drei am frühen Nachmittag, am ersten Tag war Tauchgang vier ein Nacht-Tauchgang und sonst gegen 18h. Gegen 20h war Abendessen, danach Video des Tages schauen. So verliefen alle Tage. Hierbei muss unbedingt die hervorragende Küche an Bord gelobt werden. Vorwiegend gab es Thai-Küche, aber leider auch Pasta und Burger.
Zwischen den Tauchgängen konnte man sich sonnen, relaxen, oder mit den anderen Gästen einen small-talk halten. Leider war die überdachte Liegefläche für alle zu klein. Wenn man sich mal hinlegen wollte, war es ratsam sich frühzeitig einen Platz zu sichern.
Von den Similan führen wir weiter Richtung Norden. Zu den Tauch-Plätzen an Koh Bon, Koh Tachai und Koh Surin, bis wir schließlich am Richelieu Rock waren.
 

im Camp, Flossfahrt

Hier waren für mich die besten Tauchplätze. Nach 2 Tauchgängen am Richelieu ging es wieder in Richtung Koh Surin. Dort musste ich ohrenbedingt leider mit dem Tauchen aufhören. War an dem Tauchplatz eh egal, da wir dort gestern schon waren und es nichts zu sehen gab, außer einem toten Hartkorallenfeld. Aber wie es so kommen muss, kurz nachdem alle Anderen im Wasser waren, kam er doch noch vorbei: der einzige Manta auf der ganzen Tour. Na toll!!!! :-(

kommt

Die letzte Nacht an Bord verbrachten wir bei Koh Surin. Hier hatten wir auch die 2.Möglichkeit einer Insel-Erkundung. Unseren ersten Ausflug hatten wir an der Donald Duck Bay.
Mit dem Zodiak sind wir in 2 Gruppen zur Insel gefahren, um dort dem "Urlaubsklischee" nachzukommen: Palmen, türkis blaues Wasser und weißer Sand.
Am letzten Tag standen nur noch 2 Tauchgänge auf dem Programm. Der Erste nach dem Wecken Nähe Koh Bon und der Letzte am Bon Soon Wrack bei Khao Lak. So fiel es mir auch nicht schwer auf diesen Tauchgang zu verzichten, kannten wir doch das Wrack schon von unserem Khao Lak Aufenthalt.
Die Safari endete in Hafen von Tap Lamu. Von dort wurden wir per Minibus nach Phuket zu unseren Hotels gebracht.

FAZIT:

Da es unsere erste Safari war, war es sehr schön. Ein wenig haben mich die Tauchplätze enttäuscht, da sehr kaputt und wenig Großfisch. War es doch dass, was wir sehen wollten.
Aber wie heißt es so schön: Der Ozean ist kein Zoo, wo man die Tiere vorgeführt bekommt.
Zur Abrechnung ist noch zu sagen, Nitrox an Bord kostet pro Tank 6,- US-Dollar, die Nationalparkgebühren für Similan und Surin sind extra zu bezahlen und die Getränke an Bord. So kommt noch mal ein nettes Sümmchen auf den Gesamtpreis oben drauf.

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Javea - Costa Blanca / Spanien

nach 5 Jahren wieder hier

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

23.08. - 27.08.2008
privat, nur Flug
hin: Air-Berlin, rück: TUI-fly
ca. 100,-€

 


Nach 5 Jahren war es wieder an der Zeit, Javea einen Besuch abzustatten und dabei auch gleichzeitig den Ausbau von Geschäftsbeziehungen im Auge behalten.
Der Hinflug führte uns von Hannover nach Alicante. Der Rückflug war ab Valencia gebucht.
Den Mietwagen für die Zeit hatte ich bei Amigo-Auto.com frühzeitig gebucht. Unsere Unterkunft war ein "Bed and Breakfast-Haus".

 


Es hat sich viel getan in den letzten 5 Jahren in Javea. Die Stadt wächst. Nach einer kurzen groben Orientierung habe ich mich aber gleich wieder "heimisch" gefühlt. Ein kurzes Telefonat mit Steff genügte und wir haben uns an einer der Chill out Zonen am Beach getroffen. Dort stehen im Sommer Holzhütten mit wunderbaren Sitzgelegenheiten zum Erholen, Relaxen und auch um den einen oder anderen leckeren Cocktail zu trinken.

das Mosquito
 


Die Tauchbasis und Casa Diving-Martin gibt es, so wie ich sie kannte, nicht mehr. Die Tauchbasis ist in den Laguna-Park bei der Kart-Bahn umgezogen. Dort gibt es einen Pool, wo täglich Kurse und auch Schnuppertauchgänge durchgeführt werden können.
Die Tauchausfahrten starten jetzt direkt vom Yachthafen aus, in Zusammenarbeit mit der spanischen Tauchbasis Pelicar von Luis und Alberto. Sie haben 2 Zodiaks für 12-14 Personen.
Wer eigenes Equipment mitbringt, kann nach einem Telefonat mit Steff direkt zum Yachthafen fahren und sich dort mit ihm treffen. Leihausrüstung, sowie die Flaschen bringt Steff von der Basis mit.
Nach den Tauchgängen stehen im Yachthafen Duschen und Toiletten zur Verfügung.
Die Highlights sind weiterhin das Höhlentauchen im El Moraig sowie das Tauchen mit Seelöwen im Safari-Park Vergel.

 


Den ersten Tauchgang haben wir am nächsten Tag von Land aus in der Bucht Playa Granadella unternommen. So blieb auch noch genügend Zeit für ein Sonnenbad.
2 Tauchgänge mit dem Zodiak führten uns am Morgen des 3.Tages zu den bekannten Plätzen "Kleine Isla Portichol" und am späten Nachmittag in die Bucht "La Barracca".

Isla Portichol

Zwischen den Tauchgängen blieb genügend Zeit, die nähere Umgebung mit den angrenzenden Badebuchten zu erkunden. Natürlich führte auch ein Weg zum El Moraig, wo wir aber keinen Tauchgang unternommen haben.
Abends geht man lecker in eines der vielen verschiedene Restaurants essen.

 


Am Dienstag haben wir die Chance genutzt, um einen Tauchgang mit den Seelöwen im Safari-Park Vergel zu unternehmen.

Ein Anruf am Montag bei den Tiertrainern genügte und der Termin war fest. Gegen 10h konnten wir unsere Tauchsachen am Show-Becken zusammenbauen. Natürlich hatten uns die Seelöwen schon wahr genommen und waren wie wir ein wenig aufgeregt. Kommt ja auch nicht jeden Tag vor, dass sie mit einem "NEOPRENFISCH" spielen dürfen.

Luftschnapper

Alle lose befestigten Ausrüstungsgegenstände, wie Finimeter, Oktopus oder auch Flaschenbebänderung werden von den neugierigen Gesellen gern in Augenschein genommen. So kann es schon mal vorkommen, dass du von 2-3 Seelöwen "umzingelt" wirst und sie alles anknabbern.

 


Es waren leider nur 5 Tage und so mussten wir frühzeitig wieder die Heimreise antreten. Etwas ärgerlich war auch die Flugzeitänderung für den Rückflug, denn diese wurde kurzfristig von 21h auf 11h vorverlegt. Somit ging uns der geplante Tag in Valencia flöten.
Trotzdem war es sehr schön, Javea wieder einen Besuch abzustatten und die positiven Veränderungen in Augenschein nehmen zu dürfen.

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Hurghada -
Ägypten

Luxor - jahrtausend alte Stadt am Nil

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

08.01. - 15.01.2009
ITS
Condor
440,- Euro im Grand Resort (HP)

 


Wir hatten uns kurzfristig für 1 Woche Tauchen in Hurghada entschieden. Es gab ein tolles Angebot für das Grand Resort Hotel.
Es befindet sich gegenüber den Grand Hotel. Dort wollten wir schon immer mal übernachten. Nun hatte es geklappt und wir wurden nicht enttäuscht.
Zum Tauchen waren wir wieder bei den Euro-Divers. Als Vorausbucherpaket nahmen wir aber nur ein 5-Tage Paket. Einen Tag wollten wir uns für ein wenig Kultur in Luxor frei halten.

 


Das Grand Resort ist zwar ein großer Bettenbunker, aber unser Zimmer zur Straßenseite war eines der Größten (ca.40qm plus Flur und Bad), welches wir je bewohnen durften. Auch von der Ausstattung her, sehr schön eingerichtet.
Am ersten Abend kann man sich schon mal verlaufen, aber danach klappt es mit der Orientierung.

Grand Resort
 


Das Tauchen bei den Euro-Divers war für uns sehr schön, da wir teilweise die einzigen Gäste waren und somit in den Genuß von
"Privat-Boot" MARIA GON und "Privat-Guide" Geza kamen. So konnten wir Plätze ansteuern, die so nicht jeden Tag im Programm sind. Eigentlich war es uns egal, wo wir zum Tauchen hin fahren, wir wollten nur ein wenig "blubbern". Das dabei sogar mein erster Lang-Nasen-Büschel-Barsch (La-Na-Bü-Ba) und ein Whitetip-Hai dabei waren, um so Besser.

 


Am zweiten Abend holten wir gleich Erkundungen für unseren Ausflug nach Luxor ein. Welcher Anbieter, welcher Preis, welcher Tag.
Entschieden haben wir uns dann für ETI. Die waren sogar preislich besser und fuhren auch für uns günstiger Weise am Mittwoch, denn Donnerstag ging es ja schon wieder heim.

Grand Resort

Glücklicherweise hat die ägyptische Regierung im Dezember 2008 die endlosen Konvoi-Fahrten von Safaga nach Luxor mit teilweise über 100 Bussen eingestellt. Großer Vorteil, die teilweise riskanten Überhol-manöver der Busfahrer, weil ich will Erster in Luxor sein, fallen weg. Nächster großer Vorteil, die Pause auf halber Strecke wird individuell gehalten. Größter Vorteil, es kommen nicht mehr alle Busse gleichzeitig in Luxor an und somit entspannt sich auch der Andrang an den einzelnen Sehenswürdigkeiten.

 


Wir wurden morgens gegen 05.30h am Hotel abgeholt. Unsere Fahrt führte uns erst noch zur MAKADI BAY, um weitere Mitreisende abzuholen. Danach, gegen 06h, ging es auf direktem Weg vorbei an Safaga nach Luxor, wo wir schon gegen 10h ankamen. Hinter Safaga führt die Straße erst mal durch die Gesteinswüste. Auf halber Strecke ist dann noch mal eine Raststätte, um sich kurz die Beine zu vertreten. Je näher man dem Niltal kommt, um so grüner wir die Landschaft. Erste Städte, wie Quena, werden durchquert. Hier sieht man das wahre Leben der Ägypter. Teilweise arbeiten die Bauern noch wie vor 3000 Jahren auf den Feldern. Die Häuser sind teilweise aus ungebrannten Tonziegeln. Vor dem Haus steht die Kuh im Stroh und daneben spielen die Kinder.
Das kann man nicht mit Worten beschreiben, das muss man gesehen haben.

In Luxor stand als Erstes der KARNAK TEMPEL auf dem Programm.
Er besticht schon allein durch seine Größe. Hinter der imposanten Mauer des Eingansbereiches ist eine Säulenhalle zu sehen. Teilweise sind die Säulen 23m hoch, 3m im Durchmesser und komplett mit Hieroglyphen beschrieben. Jede Wand ist beschrieben, überall stehen Statuen, von Ramses, der Obelisk von Hatschepsut und und und.
In gut einer Stunde bekommt man einen kleinen Einblick in die Größe des Tempels. Man benötigt Tage um ihn zu erkunden.

Karnak-Tempel

Im Anschluss gab es ein Mittagessen direkt an den Nilterrassen. Dort sind auch die Anlegestellen für die vielen Nilkreuzfahrtschiffe. So konnte man schon mal einen Blick auf sie erhaschen.

Nach dem Mittag brachte uns eine Felukke (kleines motorgetriebenes Boot) zur Westseite des Nils, in das Reich der Toten. Hier befinden sich der Terrassen-Tempel der Hatschepsut, das Tal der Königinnen und das Tal der Könige.
Auf der Fahrt dorthin kommt man noch an den Memnon-Kolossen vorbei.

Memnon Kolosse

Zuvor gibt es aber noch einen Stop bei einer "Alabaster-Fabrik". Dort werden Vasen und Gefäße aus Alabaster-Stein hergestellt. Vor 3 Jahren wollte man uns dort eine Vase für 100 Euro verkaufen, nicht mal
100 ägypt. Pfund (ca.15 Euro) hätte ich dafür bezahlt.
Also mieden wir es hier auszusteigen und machten uns einen Spaß mit den Kindern, die um den Bus liefen.

 

Tempel der Hatschepsut


Der Terrassentempel der Hatschepsut ist wunderschön anzusehen, eigentlich unvorstellbar, wie man so ein imposantes Bauwerk vor 3000 Jahren nur mit Muskelkraft in und vor den Fels gebaut hat.
Der Weg vom Busparkplatz zum Bimmelbahn, die bis vor den Tempel fährt, und zurück, ist ein Spießrutenlauf vorbei an lästigen Händlern.

Im Tal der Könige bekommt man die Gelegenheit 3 Gräber zu besichtigen. Zuerst erklärt der Reiseleiter etwas zu den Gräbern. Dann darf man hinein. Leider ist das fotografieren in den Gräbern verboten und die Wächter passen höllisch auf. Die Wände sind voll mit farbigen Hieroglyphen, meist ist die Decke mit einem Sternenhimmel verziert und am Ende der Grabkammer steht ein großer steinerner Sarkophag.
Das Bekannteste ist das Grab vom König Tut Ench Amun. Eigentlich ein kleiner unbedeutender Pharao, da dieses Grab aber vollständig erhalten war und es kostbare Schätze zum Vorschein brachte, ist es so berühmt. Um es besichtigen zu können, muss man extra Eintritt bezahlen.

Tut Ench Amun

Bei mittlerweile 5 Besuchen im Tal der Könige, hatte ich immer darauf verzichtet. Erst waren es 10 DM, vor 3 Jahren dann schon 10 Euro Eintritt. Doch dieses Mal wollte ich es unbedingt sehen. Also an der Kasse 2 Tickets geholt und je 15 Euro!!!! bezahlt.
Der Eingang liegt etwas tiefer, als die anderen Gräber. Also die Treppen hinab zum ersten Wächter, er kontrolliert das Ticket und dort muss man auch seine Kamera abgeben. Es folgt die eigentliche Treppe ins Grab. Am Ende ist eine kleine Kammer. Dort waren linker Hand Bauarbeiter am Arbeiten. Rechts, etwas tiefer, war noch eine Kammer. Dort steht der Sarkophag mit dem Deckel unter Glas. Dieser sieht aus wie die bekannte Totenmaske.
Die Wände sind dort mit ca.50cm großen Pavianen bemalt. Also völlig anders, als alle anderen Gräber, die ich bisher gesehen hatte.
Auf dem Glas lag eine unscheinbare offene Holzlade mit etwas darin. Nachdem wir unsere ersten Eindrücke verarbeitet hatten, schaute ich mir mal diese Lade etwas näher an. Ich staunte nicht schlecht, denn dort vor uns lag die Mumie des Tut Ench Amun. Offen, frei, nicht geschützt, so hatte sie Howard Carter einst entdeckt. Nur warum lag sie so dort?
Des Rätsels Lösung, die Bauarbeiter waren gerade dabei einen neuen klimatisierten Plexi-Glas-Schaukasten für die Mumie zu installieren. Eine deutsche Glasbaufirma!!!!

Die 15 Euro hatten sich doch wirklich geloht, zumal wir einen Anblick auf Tut Ench Amun erleben durften, wie es sonst nur wenige bekommen.

Die Zeit drängte und wir mussten das Tal der Könige wieder verlassen. Letzte Station war eine Papyrus-Manufaktur. Dort wird den Touristen gezeigt, wie vor 3000 Jahren das erste Papier aus der Papyruspflanze hergestellt wurde. Dieses war natürlich auch so eine "Verkaufs-Show" wie bei den Alabastersteinen.

Wir nutzten diese Zeit, um noch einmal einen letzten Blick auf den Nil werfen zu können.
Gegen 17h traten wir die Rückfahrt Richtung Hurghada an, wo wir schließlich gegen 21h auch wieder ankamen.

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Koh Khao und Khao Lak / Thailand

Thailand 2009

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

13.04.-30.04.2009
Transorient
Thai Air Intern.
1179,- Euro mit Frühstück

 


Eigentlich hatten wir Bali als Urlaubsziel geplant, aber irgendwie sind wir doch wieder bei Thailand gelandet.
Vieles vom Land hatten wir ja letztes Jahr gesehen.
Diesmal sollte die Erholung im Vordergrund stehen, allerdings nicht nur an einem Fleck.
So war unsere erste Station zum Eingewöhnen ein Geheimtipp. 5 Tage auf der kleinen Insel Koh Koh Khao ca. 30km nördlich von Khao Lak.
Für die restlichen 11 Tage hatten wir dann wieder das Sunset Resort in Khao Lak gebucht.
Von dort gingen dann auch unsere weiteren Unternehmungen aus. Zum Einen wieder eine SIMILAN Tauchsafari und ein 2-tägiger Ausflug zum Khao Sok Nationalpark mit seinem grossen Stausee Cheon Sok Lake.

 


Obwohl Rail & Fly im Preis inklusive war, sind wir doch mit dem Auto nach Frankfurt zum Flughafen gefahren.
Hin mit dem Zug kein Problem, aber zurück. Bei einer Landung gegen 18h wieder in Frankfurt kommt man max. bis Hannover oder Braunschweig mitten in der Nacht. Aber es gibt dort einen kosten-günstigen HOLIDAY Parkplatz etwas abseits vom Flughafen mit Shuttle-Service.

B-747
 


Der Flug mit Thai-Air war wieder sehr angenehm, der Bordservice funktionierte hervorragend. Auch die 10h bis Bangkok kamen uns nicht so lang vor.
Der anschließende Weiterflug nach Phuket startete pünktlich. Auf dem Flughafen hatten wir an einer Wechselstube schon mal etwas Geld getauscht. Das erwies sich im Nachhinein als sehr gut, da der Wechselkurs im Hotel auf Koh Khao sehr schlecht war.

Auf Phuket wurden wir schon von der Reiseleitung erwartet und mit einem Kleinbus in knapp 1,5h Fahrt, vorbei an Khao Lak, zur Fähre gebracht. Dort standen wir nun mit samt unserem Gepäck und konnten die Insel schon sehen. Nachdem noch ein Pärchen mit einem weiteren Bus ankam, konnte die Fähre ablegen und uns in ca. 5 min. zur Insel fahren. Dort wurden wir schon am Pier erwartet und mit einem Pic-up zum Hotel gefahren.
Der Check-in im Koh Khao Island Beach Resort ging sehr schnell vonstatten und wir konnten unser Heim für die nächsten 5 Tage beziehen..

 


Die Gartenbungalows sind zweistöckig, mit großem Wohn-, und Schlafraum, sowie einem großzügigen Bad mit Wanne und Dusche ausgestattet. Die Poolbungalows sind zu beiden Seiten des sich durch die halbe Anlage ziehenden Pools gelegen. Richtung Strand gibt es noch einen Pool in der Nähe des Restaurants und der großzügigen SPA-Anlage. Genügend Liegen waren während unseres Aufenthaltes auch am Strand verfügbar. Den Strand kann man rechts und links der Anlage für fast einsame und kilometerweite Spaziergänge nutzen. Nur sollte man auf genügend Sonnenschutz achten. Rechts entlang kommen nach ca.10 min. Fußmarsch 2 kleine Beach-Restaurants. Wer lecker und frisch zubereitetes Thai-Food mag, sollte den Weg nicht scheuen. Wir waren immer mittags dort.

Gartenbungalow

Abends sind wir rund 20min. die Strasse entlang in Richtung Pier gelaufen. Den Weg dorthin erhellten uns mit ihrem Blinken hunderte von Glühwürmchen. Eine kleine Taschenlampe ist aber sehr empfehlenswert.
Wer nicht laufen möchte, kann auch den Shuttle-Service vom Hotel nutzen. Kurz vorm Pier befindet sich auf der linken Straßenseite das Restaurant OASIS.
Hier wurden wir jeden Abend hervorragend bewirtet, sogar Sonderwünsche wurden erfüllt, die nicht auf der reichhaltigen Karte standen. Nach dem Essen gab es einen netten Plausch mit der Inhaberin und Billard-Spiele mit der thailändischen Dorfjugend. Sogar den Rückweg brauchten wir nicht zu Fuß antreten, wir wurden gefahren (siehe Bild).

unser Taxi

 


Da Erholung und Entspannung auf den Programm stand, nutzen wir täglich das reichhaltige Angebot des Surina SPA. Angefangen mit traditioneller Thai-Massage, über 3h Entschlackungsprogramm, bis hin zur 1,5h Gesichtsmassage wurde uns Viel für kleines Geld geboten.

Während des Entschlackungsprogramms wurden wir mit verschiedenen Ölen und Schlammpackungen bedeckt und in Folien eingewickelt. Diese durften wir in einem offenen Bad wieder abduschen und anschließend bei 32° Außentemperatur im 36° heißen Whirlpool Platz nehmen. Das war unbeschreiblich schön.

leider vorbei

Nach 5 Tagen Erholung und Entspannung brachte uns die Fähre zurück aufs Festland. Der Transfer war pünktlich am Pier und fuhr uns nach Khao Lak ins Sunset Resort.
Hier verbrachten wir 2 weitere Nächte bevor wir zu unserer zweiten SIMILAN-Tauchsafari, dieses Mal mit den EDEN Divers, starteten.
So hatten wir erst mal genügend Zeit, unsere Sachen in einer Wäscherei waschen zu lassen und uns mit Heiko vom A-Team Khao Lak zu treffen. Mit ihm wollten wir nach unserer Tauchsafari einen 2-tägigen Ausflug zum Khao Sok Nationalpark unternehmen.

 


Die wenigen Tage in Khao Lak verbrachten wir mit Strandwanderungen, Faulenzen am Meer, leckeren Essen und weiteren Massagen. So konnten wir die Heimreise ausgeruht und erholt antreten.
Leider verschob sich kurzfristig, aus welchen Gründen auch immer, unser Rückflug nach Bangkok auf 07.30h morgens. So wurde es eine kurze Nacht, da der Flughafentransfer schon 4.40h im Hotel auf uns wartete. Der Weiterflug nach Frankfurt startet pünktlich gegen 12h, wo wir gegen 18h Ortszeit wieder landeten.

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Khao Sok / Thailand

2 Tage Süsswassertauchen

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Anreise:
Preis:

28.04. - 29.04.2009
privat mit A-Team Khao Lak
PKW ab Khao Lak
ca.120,- Euro

 


Um im Urlaub nicht nur faul am Strand zu liegen, hatten wir im Vorfeld einige Ausflugsmöglichkeiten recherchiert. Dabei sind wir auf das Tauchen im Süßwasserstausee im Khao Sok Nationalpark aufmerksam geworden.

Im Tauchernet fand ich dazu auch einige Berichte, sowie 3 Tauchbasen in Khao Lak. Eine von ihnen war das A-Team Khao Lak in Person von Heiko Jähnel. Per Mail setzte ich mich mit Heiko in Verbindung, da er auch noch den günstigsten Preis der 3 Tauchbasen anbot.

Wir verblieben so, dass wir uns in Khao Lak telefonisch verabreden und alles weitere bei einem persönlichen Treffen bereden wollten.

  Breakfast auf Thai
Nach unserer Ankunft in Khao Lak telefonierte ich gleich mit Heiko und wir verabredeten uns auf einen Kaffee. Die "Chemie" stimmt auf Anhieb. Da vor der Tour noch unsere Tauchsafari statt fand, hatte Heiko noch genügend Zeit mindestens 2 weitere Interessenten zu finden.
Diese fand er dann auch und so konnte unsere Tour wie geplant starten.
 


Pünktlich holte uns Heiko mit seinem PKW vom Hotel ab. Unsere beiden Mitreisenden, Andrea und Christian, waren schon dabei. Gemeinsam ging es los. Unterwegs wurden kleine Stopps zum gemeinsamen Frühstück, zum Marktbesuch und kleiner Sightseeingtour in einem Tempel eingelegt.
Daher dauerte die Fahrt zum Stausee auch ca.5h, was aber durch das nette Rahmenprogramm kein Problem war.
Am Stausee angekommen, konnten wir uns erst mal einen kleinen Überblick über den See verschaffen, bevor wir unser Boot mit dem ganzen Equipment beluden. Der Transport zu unserem Resort auf dem See dauert noch mal eine knappe halbe Stunde.
Doch dann waren wir endlich da. In einer kleinen Lagune gelegen, mit nur 9 kleinen schwimmenden Bambushütten ausgestattet, betraten wir unsere Resort. Die Verteilung der Zimmer war sehr einfach. Heiko den ersten Bungalow, wir den dritten und Andrea und Christian den vierten.
Die Bungalows bestanden nur aus 4 Seitenwänden aus Bambus, einem Dach aus Palmenwedel und einem Bambusgeflecht als Boden plus Fußbodenbelag. Drin war "nur" eine Matratze, ein Moskitonetz und für den Abend eine kleine Glühbirne. Diese funktionierte aber nur solange der Generator am Abend lief.
Dusche und Toiletten befanden sich an Land, nur über einen kleinen wackligen Holzsteg erreichbar.

  Resort vom See aus


Nun war die Zeit für eine kurze Abkühlung mit einem Sprung ins Wasser angedacht, doch Abkühlung war nicht so richtig möglich bei 29° Wassertemperatur, aber trotzdem sehr schön.
Nach der Abkühlung starteten wir noch zur ersten Tauchausfahrt an einer schönen Steilwand. Für unsere beiden Mitreisenden war es der erste Tauchgang im Süßwasser. Die Sicht im oberen Teil war nicht ganz so berauschend, aber auf ca. 20m Tiefe wurde es besser.

Zum Abend gab es lecker Thai-Essen und danach noch einen sehr netten Small-Talk in geselliger Runde an der Bar.

  Dschungeltreff


Für den nächsten Tag stand nach dem Frühstück die Besichtigung einer Höhle mit Dschungeltour auf dem Programm. Dazu fuhren wir mit unserem Boot zu einer Landstelle, stapften tapfer bei 36° durch den Dschungel über kleine Pfade bis wir auf der anderen Seite wieder am Wasser waren. Dort fuhren wir noch kurz mit einem Floss bis zum Eingang der Höhle.
Unser thailändische Guide hatte in seinem selbst gebastelten Rucksack, bestehend aus Plastiktüte plus angeknoteten Fahrradschläuchen als Träger, eine Autobatterie. Diese diente als Stromquelle für eine Neonröhre, unser Lichtquelle in der Höhle. In der Höhle selbst waren teilweise noch aktive Tropfsteine zu sehen.

Auf unserem Rückmarsch durch den Dschungel trafen wir noch unsere beiden Mitreisenden von unserer Similan Tauchsafari wieder. Sie hatten die Stauseetour bei einem anderen Anbieter gebucht. Was für ein Zufall. Schnell noch ein paar gemeinsame Fotos gemacht, damit man uns die Story auch glaubt und schon ging es zurück ins Ressort. Es stand ja noch ein Höhlentauchgang auf dem Programm.

  Tauchen in Grotte
Der Eingang der Höhle unter Wasser variiert ein wenig je nach Wasserstand. Es ist mehr ein Grottentauchgang, da man ja immer noch den Ausgang im Blick hat. Sonst wäre der Tauchgang auch nicht ohne Spezialausbildung durchführbar. Im Inneren tummelten sich Welse in allen verschiedenen Größen. Sie waren nicht scheu und schwammen neugierig um die Taucher herum.
Nur leider ließ sich der Größte nicht blicken.

Nach dem Tauchgang war Mittag und dann Sachen packen angesagt. Auf dem Rückweg statteten wir noch einer sehr schönen Höhle einen Besuch ab. Nur ausgerüstet mit unseren kleinen back-up Lampen konnten wir Fledermäuse und Spinnen beobachten.
Das Boot war schnell ent-, und das Auto beladen. So ging es zurück Richtung Khao Lak, welches wir ca. 2h später wieder erreichten.

 


Ein noch gemeinsames Abschiedsessen mit Heiko verschoben wir auf den nächsten Abend. Es ging eine wunderschöne Tour zum Nationalpark Khao Sok mit seinem Stausee Cheow Lan Lake zu Ende. Wir können die Tour mit Heiko nur empfehlen. Individuelle und persönliche Betreuung sind auf so einer Tour besonders wichtig.

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Palma de
Mallorca

Sommer- WETTEN DASS?... im 17. Bundesland

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

13.06. - 15.06.2009
Binoli
Air Berlin
408,- Euro mit Flug, HP und Eintritt zur Show

 


Für die "normalen Shows" in Deutschland bekommt man ja nicht so einfach Karten, da muss man sich beim ZDF direkt für bewerben. Ob es dann Karten gibt, weiß man nicht.
Auf der Internetseite von Air Berlin bin ich auf das Angebot zur Sommer-Wetten dass? Show gestoßen. Ein verlängertes Wochenende von Freitag bis Montag auf Mallorca und noch die Show, warum nicht?

wir bei Wetten dass

Aus den angebotenen Hotels wurde das Reina del Mar in Arenal ausgesucht. Es liegt am Ende der "Ballermann-Bucht", also in der Nähe vom Balnearo 1. Zum berühmten Balnearo 6 sind es gut 20 Minuten Fußweg gewesen.

 


Das Hotel liegt nicht direkt am Strand, sondern ein wenig zurück versetzt. Vom Strand muss man einen kleinen Berg herauf gehen.

Beach
 


Unser Flug von Hannover nach Palma verzögerte sich um gut 30 Minuten, sodass wir auch erst gegen 20.30h in Palma landeten. Im Hotel waren wir ca. 1h später. Ein 3* Hotel, welches zu unserer Zeit von vielen spanischen Jugendlichen genutzt wurde. Unser Zimmer lag im 8. von neun Stockwerken. Nachts war aus den Zimmern trotzt vieler Jungendlicher kein Lärm zu hören.

Für die 3 Tage hatten wir auch unsere Tauchsachen mitgenommen. Im Vorfeld kontaktierte ich die West-Coast-Diver. Sie boten sogar einen kostenlosen Transfer vom Hotel zur Basis an.
Pünktlich 9h wartete Marc Samstag Vormittag mit seinem PKW vor unserem Hotel. Zwei weitere Gäste wurden unterwegs abgeholt und dann ging es zur Basis. Nach der Anmeldung wurde auch schon das Equipment zusammengebaut und auf das Zodiak verladen. Gegen 10h starteten wir mit 10 Leuten zu den geplanten Tauchplätzen westlich von Palma. Geplant war als erstes am Platz El Torro zu tauchen und danach am Isla de Sec. Leider machte uns ein technischer Defekt einen Strich durch die Rechnung. Also erst Isla de Sec, weil wir schon fast dort waren und danach El Torro.

 

Als es kurz vor dem Tauchgang ein Problem mit dem Reißverschluss an Barbara`s Tauchanzug gab, stellte Marc seinen Anzug kurzerhand zur Verfügung.
Wir Beide durften dann den Tauchplatz allein erkunden, der Rest der Gruppe wurde, wie auch beim zweiten Tauchgang, geguidet.

West Coast Diver
 


Nach einer gemütlichen Oberflächenpause fuhren wir zum zweiten Tauchplatz El Torro, unserem Highlight. So viel Fisch an einem Tauchplatz hatte ich bisher im Mittelmeer noch nicht gesehen. Sogar mehrere kapitale Zackenbarsche umkreisten uns. Die Krönung war allerdings die hohe Anzahl an Oktopus an diesem Platz. Wir durften sogar der "Hochzeitsnacht" beiwohnen. Gegen 14h waren wir wieder auf der Basis. Hier konnten wir unsere Sachen unter der Dusche spülen und auch zum Trocknen aufhängen.
Am Sonntag tauchten wir an einer schönen Steilwand one-way entlang und der zweite Tauchgang führte uns noch mal zur Isla de Sec, allerdings zu einem Wrack auf ca.27m Tiefe.

Am Samstag brachte Marc uns gleich ins Hotel zurück, da wir ja noch zu Wetten dass? wollten. Am Sonntag speisten wir noch auf der Hotel-Terrasse. Die Preise waren nicht teurer als in den Restaurant, wo wir sonst etwas gegessen hatten. Leider war die Zeit für`s Tauchen etwas zu kurz, aber einen kleinen Einblick in die Unterwaserwelt von Palma hatte wir doch bekommen. Sollten wir wieder einmal nach "Malle" fliegen, sind die West-Coast-Diver unser erster Ansprechpartner.

 
Nun zu unserem eigentlichen Mallorca-Besuch, der Wetten dass? Show.
Es war alles bestens organisiert. Die Infos nach der Landung am extra eingerichteten Wetten dass Infoschalter, die Transfers von und zu den Hotels am Abend der Show, die Platzzuweisung in der Arena. Einziger Kritikpunkt unsererseits war die Abholzeit vom Hotel gegen 16.15h, also schon 4h vor der Show.
So entschlossen wir uns mit einem Taxi gegen 18h zur Arena zu fahren, was von der Zeit her völlig ausreichte.
Nun waren wir da, vor der mitten in Palma gelegenen Stierkampfarena. Der Einlass ging zügig voran und so konnten wir noch vor der Show mit einem Getränk auf einen schönen Abend anstoßen. Gegen 19.30h nahmen wir in der schon gut gefüllten Arena unser Plätze ein. Wir saßen links-seitig von der Wetten dass? Couch und leicht oberhalb von dem Tor, wo jedes Mal die Kutsche mit den Show-Gäste einfuhr.

Coliseo Balear

Pünktlich 20h betrat Gottschalk unter tosendem Applaus die Arena. Für gut 10min. heizte er die Zuschauer mit lockeren Einlagen schon mal für die Show an.
20.15h war es dann soweit, die Kameras liefen und Gottschalk betrat mit einem Stier die Arena und die gut 3-stündige Show begann.
Der Ablauf ist ja im allgemeinen bekannt, Wettpate (Promi) kommt auf die Couch, dann eine Wette, zwischendurch ein Show-Act usw. Interessant war, was alles so abseits der Kameras passiert. Der Auf- und Abbau der Wetten, das Umräumen der Gesangs-Bühne, das Nachschminken der Gäste auf der Couch, dass der Esel, auf dem Otto seine verlorene Wette einlösen musste, doch ein ziemlich störrischer Zeitgenosse war und vieles mehr.
Da das Coliseo ja rund ist, saßen einige Zuschauer hinter der Couch und konnten dadurch die Promis auf der Couch nur von hinten sehen. Otto "kümmerte" sich rührend auch um diese Zuschauer, da er sich immer wieder zu ihnen umdrehte und sie mit Gesten zum Jubeln brachte. Aus diesem Jubeln heraus entstand mitten in einer Moderation von Gottschalk eine LAOLA-Welle, welche nicht enden wollte. Das war der Zeitpunkt als dem Moderator fast die Show aus den Händen glitt, herrlich.
Gegen 23.15h endete die Show eigentlich völlig unspektakulär, die Kameras gingen aus, Gottschalk sagte noch mal Danke und ging.

 


Da unser Rückflug erst Montag Abend statt fand, hatten wir uns noch einen Besuch des neuen "Palma Aquarium" vorgenommen.
Dieses befindet sich in der Nähe vom Balneario 14. Hin sind wir mit dem Bus gefahren, der auch weiter bis nach Palma zur Altstadt mit der Kathedrale für 1,25€ fährt.

Sandbankhai

Als erstes bekommt man mehrere Schau-Aquarien mit tropischen Fischen und Korallen zu sehen. Gefolgt von einer großen Außenanlage mit Turtle-Becken, welches allerdings ziemlich verdreckt war und einem Becken mit Baby-Hammerhaien. Für Kinder gibt es auch noch viel in einer Dschungelwelt zu entdecken. Highlight für uns war das 3 Mio Liter Salzwasserbecken mit mehreren Sandbank- und Sandtiger-Haien. Dazwischen flatterten Stech-, und Adlerrochen umher, die auch noch von einem tauchenden Mitarbeiter gefüttert wurden. Die Haie störte diese Fütterung überhaupt nicht, bis auf einen Sandbankhai, der ab und zu mal dem Taucher ein wenig zu nah kam.
Zusammenfassend kann man sagen, das Aquarium ist seine 19,50€ Eintritt auf jeden Fall wert.

Auf dem Rückweg genossen wir noch mal die Sonne und das Meer. Im Hotel wurde uns, da wir ja schon ausgecheckt hatten, ein Zimmer zum Duschen zur Verfügung gestellt. Dann kam der Bus und kurz nach 20h hob unser Airbus Richtung Hannover wieder ab. Ein tolles verlängertes Wochenende ging damit zu Ende.

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Hurghada /
Ägypten

Diving with friends-Gruppenreise die II. nach Hurghada

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

03.10.-10.10 2009
ETI
Air Berlin
HP 539,- Euro

 


Die Planungen der 2. Gruppenreise begannen schon im Herbst 2008.
Alle möglichen Interessenten wurden angeschrieben, damit sie die Gruppenreise bei Bedarf in ihre eigenen Urlaubsplanungen mit aufnehmen konnten. Reisezeitraum sollte Anfang Oktober 2009 sein.
Leider waren Ende 2008 die Preise für die Herbstferien 2009 in Ägypten so überteuert, dass die Resonanz erst mal negativ ausfiel. Der Reisezeitraum war aber allen bekannt und wir beschlossen auf Lastminute zu warten.
Eine kleine Gruppe von 7 Leuten hatte sich dann Ende Sommer 2009 zusammengefunden. Anfang September fand ich dann ein Angebot, welches bei Abflug ab Leipzig um 230,-€ günstiger war.
Allerdings 1 Woche vor unserem geplanten Termin. Also schickte ich eine Info an Alle, ob wir auch eine Woche früher fliegen konnten. Was soll ich sagen, es war bei Allen möglich.
Als Hotel wurde diese Mal das GRAND-Resort gewählt.
Wir kannten es vom Januar und waren dort schon sehr begeistert. Die Halbpension war für unsere Zwecke völlig ausreichend, da wir ja den ganzen Tag auf dem Boot verbringen wollten.

 

Unter dem Motto "DIVING with friends" fragte ich wieder bei den EURO-DIVERS an, ob wir ein eigenes Boot bekommen könnten.
Dies gestaltete sich bei 7 Leuten jedoch ein wenig schwierig. Mit Hilfe von Jasmin aus dem ED-Office im Grand Hotel klappte es aber schließlich doch, da sie zur selben Zeit Freunde zu Besuch hatte, die auch tauchen wollten. So wurden aus 2 Gruppen eine große Gruppe mit eigenem Boot geschmiedet.
Daher jetzt schon mal ein dickes Dankeschön an Irena und Jasmin, für die Erfüllung unserer Wünsche und die super Organisation.

Grand Resort, Basis
 


Da ETI so genannte "Nachtflüge" nach Ägypten hat und wir Erinnerungen an die Rückfahrt nach einem Nachtflug von vor 2 Jahren hatten, kam mir die Idee eine Flughafentransfer zu organisieren.
Eine Anfrage bei TAXI WEIGEL wurde prompt bestätigt und dann auch gebucht. So begann der Urlaub schon vor der Haustür, keine Parkplatzgebühren, keine nächtliche Rückfahrt.

 


Unser Transfer zum Flughafen Leipzig war pünktlich zur Stelle, der Check in bei AIR BERLIN klappte reibungslos und so konnten wir schon mal auf unseren Urlaub anstoßen.

Sekt und Vesper

Unsere Ankunft in Hurghada gegen 24h verlief diese Mal viel schneller. Visum am Bankschalter für 15 US-Dollar geholt, Passkontrolle und ruck zuck waren auch unsere Koffer da. Die Fahrt zum Hotel dauerte auch nicht lange, zur Verteilung der Zimmer versammelten sich alle im Konferenzsaal des Hotels. Dort war alles vorbereitet, nur schnell die Anmeldung ausgefüllt und schon wurden wir "Zimmerschlüssel" (Scheck-Karten) verteilt. Klamotten ins Zimmer und für einen !!! Absacker schnell an die Bar. Ja-nee is klar, es wurde fast 4 Uhr!!!

 


Für den ersten Tag hatte ich gleich eine Halbtages-Tour mit dem Boot organisiert. Kurz nach 10h standen wir im Office und die Freude uns zu sehen war recht groß.
Nach der Anmeldung ging es auch gleich auf`s Boot, die NICE. Unser Guide Walid machten mir den Vorschlag ins Gebiet Erroug zu fahren und dort bei Giggi zu tauchen. Das war eine gute Idee von ihm. Ein super Einstieg in die Tauchwoche, wir konnten in Ruhe checken, wer was an Blei benötigt. Es war auch kein weiteres Boot am Tauchplatz, so dass wir uns dort ganz entspannt eintauchen konnten.

Die restliche Woche verbrachten wir dann auf der PARIS. Zusammen mit Jasmin`s Freunden und der Mutter von Irena (Basisleitung) waren wir 14 Leute auf dem Boot. Als Guide für die Woche bekamen wir Niels mit.

unsere PARIS

In den nächsten 5 Tage fuhren wir auf unseren Tagestouren zu den Tauchplätzen rund um Hurghada. Die Tauchplätze waren von Niels sehr gut gewählt, meist als Drift-, oder Pick up- Tauchgänge. So begegneten wir kaum anderen Tauchern.

  Nachttauchen auf der Maria Gon


Auf die Frage von Niels, ob wir vielleicht 3 Tauchgänge am Tag machen wollten, gab es nur Zustimmung. Die Pausen wurden ein wenig verkürzt, aber es blieb noch genügend Zeit zum Relaxen, Sonnen und Baden.
Nach 2 Tauchgängen am Morgen gab es leckeres aus der Bordküche und dann den 3.Tauchgang des Tages. Der Boots-Crew um Captain Mustafa muß man in allen Belangen ein dickes Dankeschön sagen, sei es beim An- und Ablegen der Ausrüstung, beim Kochen, beim "aus dem Meer fischen" nach One-Way Tauchgängen - Perfekt!!!!
Für Mittwoch hatten wir einen Nachttauchgang geplant. Da sich dafür auch andere Gäste interessierten, stiegen wir kurzer Hand auf die MARIA GON um. Die Idee, in zwei Gruppen ein wenig zeitversetzt ins Wasser zu gehen, kam gut an. Noch dazu, da wir die erste Gruppe waren.

 


Nach so viel Tauchen ist einfach ein gepflegtes Deco-Bier Pflicht. In der Grand Mall, der Einkaufs-, und Kneipenmeile des Grand Resort, ließen wir die Abende gemütlich ausklingen. Einen Abend nutzten wir auf für einen "Stadtbummel" durch Sekalla.
Pflichtprogramm wie schon bei unserer letzten Gruppenreise war der Besuch des Restaurants Bordiehn zum Kamelessen. Eine Anmeldung per Mail klappte hervorragend. Selbst die Busfahrten hin und zurück waren ein Traum. Eigentlich muss man in Sekalla umsteigen, aber mit meinen wenigen Worten arabisch verblüffte ich den Busfahrer so, dass er uns direkt bis zum ARABIA-Hotel fuhr und das alles für den normalen Buspreis und nicht Special-Taxi.

Kamelessen Bordiehns

Den letzten Tag nutzen wir noch mal für eine kleine Shopping-Tour durch Sekalla. Dass man beim Lampenkauf auch noch chiropraktisch eingerenkt und hinterher massiert wird, so etwas gibt es wirklich nur in Egypt.

Leider ging die Woche viel zu schnell vorbei. Mit vielen tollen Tauchgängen und neuen Eindrücken einer fremden Kultur im Gepäck, die Eschis waren noch einen Tag in Luxor, mussten wir leider Abschied nehmen.

Vielen Dank an die EURO-DIVERS und die Crew der PARIS für eine gelungen Tauchwoche.

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Marsa Alam /
Ägypten

Männertour 2010

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

02.03. - 09.03.2010
1-2 fly
TUI-fly
all inclusive 349,- Euro

 


Nach zu viel Frost und Schnee zog es mich kurzerhand in die Sonne. Meine Liebste bekam leider keinen Urlaub, sodass es diesmal ein reine Männertour mit Micha wurde. Im Internet fand ich ein super Schnäppchen für die Region Marsa Alam mit all inclusive ab Düsseldorf.
Gebucht habe ich dann das Hotel Cataract Resort über die Reisevermittlung Marel Theuerkauf in Eilsleben.

  Cataract Resort


Da unser Direktflug nach Marsa Alam schon um 08.50h startete, entschieden wir uns schon am Montag Abend nach Düsseldorf anzureisen und im Lindner-Airporthotel zu übernachten. Das Auto konnten wir auch für 1 Woche kostenlos auf dem Parkplatz stehen lassen und den Shuttle-Service vom Hotel zum Flughafen nutzen.
So konnte der Urlaub entspannt beginnen. Nach knapp 5h Flug landeten wir gegen 15h in Marsa. Im Flughafengebäude ist links ein kleiner Bankschalter, dort gibt es das VISA für die Einreise für 12,-€. Im Bus der Reisegesellschaft wurden dann 18,-€ vom Reiseleiter verlangt.

  Steg Cataract Resort


Nach einer gut 40-minütigen Busfahrt kamen wir im Hotel an, schnell eingecheckt, Gepäck auf`s Zimmer und runter zum Strand und zum Steg. Von dort gleich wieder zurück ins Zimmer, Maske, Schnorchel, Anzug und Flossen geschnappt und zum ersten "Riffcheck" ins Wasser. Mit der untergehenden Sonne bekamen wir noch einen kleinen Eindruck, was uns in den nächsten Tagen erwarten würde.
Ein kleine Erkundungstour durch die Hotelanlage und das erste Bier vertrieben die Zeit bis zum Abendessen ab 19.30h im Hauptrestaurant.

  Tauchbasis Abu Dabbab


Zum Frühstück öffnete das Restaurant am nächsten Morgen ab 07.30h. Somit hatten wir genügend Zeit, denn unser Shuttle-Service zur ORCA Tauchbasis war für 08.15h vorgesehen. Die Basis befindet sich ca. 15min Autofahrt vom Hotel in Richtung Airport entfernt. Ich hatte die ORCA-Basis gewählt, weil ich Basisleiter Andreas noch aus meiner Zeit in Hurghada kannte. Pünktlich wurden wir vom Hotel abgeholt. Auf der Basis gab es erst mal eine herzliche Begrüßung, da ich Andy ja einige Zeit nicht gesehen hatte. Ein wenig Proviant aus Deutschland wechselte den Besitzer, bevor Andy`s Freundin uns die Basis zeigte und den Ablauf erklärte. Nitrox ist for free.
Der erste Tauchgang führte uns vom Strand aus an die Südseite des Hausriffs. Am Nachmittag begleitete uns Andy auf unserem Tauchgang. Wir führen mit dem Zodiak wieder zur Südseite, dort tauchten wir dann entlang des Riffs weiter Richtung Süden. Diese Seite ist wenig betaucht und daher sehr intakt vom maritimen Leben. Nach gut einer Stunde sammelte uns das Zodiak wieder ein. Diese Tour hat natürlich auch ihren Preis, da das Zodiak die ganze Zeit bei uns bleibt. 17,-€ pro Person sind extra zu entrichten.

  riesige Turtle

Unser "TAXI" stand jeden Morgen pünktlich vor dem Hotel und brachte uns zur Basis. Auf den Rückfahrten zum Hotel konnten wir immer noch einige Sachen gemeinsam mit Hamada, unserem Fahrer, erledigen. Sei es der Einkauf von Wasser, Mückenspray oder Kekse.
Die nächsten beiden Tage nutzten wir vormittags für Tauchgänge in der näheren Umgebung. Ab 3 oder 4 Personen wurden Touren mit dem Minibus angeboten. Dazu wurde das Tauchequipment auf den Pick-up verladen und die Gäste im Minibus zum Tauchplatz gefahren. Dort wurde ein großer Teppich ausgerollt, damit das Equipment nicht mit Sand in Berührung kommt. Es folgte ein Briefing zum Tauchplatz und wer einen Guide benötigte bekam einen mit. Wir benötigten keinen.
Das was mal eine ganz andere Art in Ägypten zu tauchen, als immer nur vom Boot, wie in Hurghada. Kleiner Nachteil ist der Weg hin und zurück zum "guten" Teil des Riffs. Dort ist die Zeit dann ein wenig beschränkt.

Nachmittags gingen wir auf Erkundungstour in der Bucht von Abu Dabbab. Die Seegraswiese mit ihren großen Schildkröten, den Gitarrenrochen und manchmal auch der Seekuh (Dugong) boten uns entspannte kurzweilige Tauchgänge. Der Tipp von Andy`s Freundin war nicht schlecht, im 5-8m-Bereich zu suchen. Die Turtle waren auch immer schnell ausgemacht, wenn wir eine große "Staubwolke" unter Wasser sehen sollten, war die Chance nicht schlecht auch den Dugong zu treffen. Plötzlich war sie da, die große Staubwolke. Langsam und vorsichtig folgten wir der Spur in der Hoffnung auf den Dugong. Schemenhaft konnten wir schon etwas erkennen. Als wir näher kamen waren es 3 Tarier-NIXE, "bewaffnet" mit Hightech Unterwasserkameras und versuchten kniend eine Turtle zu fotografieren. Mit den Flossen wirbelten sie dabei so viel Sand auf, dass die Sicht in ihrer Nähe komplett dahin war. Selbst die Turtle war völlig entnervt und verschwand erst mal an die Oberfläche.

Zwischen den Tauchgängen gönnten wir uns ein wenig Sonne am Strand und eine Kleinigkeit im Restaurant.

  Loch im Riff


Auch an den anderen Tagen nutzten wir morgens die Minibusausfahrten und waren am Nachmittag am Hausriff. Dort erkundeten wir auch mal die Nordseite mit dem Zodiak. Leider waren die Sichtver-hältnisse nachmittags nicht mehr so schön. Die Nordseite ist dafür komplett anders als die Südseite. Eine Steilwand bis auf 40m zieht sich bis in die Bucht hinein. Auf der Südseite wird es zur Bucht hin schnell flacher.
Für den letzten Tauchtag gab es ein ganz spezielles Highlight. Wenn der Tidenhub es erlaubt, sind Tauchgänge mit Einstieg über ein Loch im Riffdach möglich. Man hat das Gefühl wie durch einen löchrigen Käse zu tauchen, bevor man an das Außenriff kommt. Der Wechsel zwischen Sonnenlicht und Schatten ist spektakulär.
Da bekanntlich das Beste immer zum Schluss kommt, waren das auch unsere besten Tauchgänge in dieser tollen Woche.

 


So hieß es für uns Abschied nehmen von Andy, Chrissi und der ganzen

ORCA-Abu Dabbab-Crew

Es war sehr schön, wir kommen sicherlich wieder.

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Mallorca - Can Pastilla / Spanien

ein Wochenende auf Mallorca

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

27.08. - 31.08.2010
privat
Air Berlin
Flug 49,-Euro, Hotel mit HP 159,- Euro

 


2 günstige Flüge und ein passendes Hotel bescherten uns ein tolles Wochenende auf des Deutschen liebster Ferieninsel. Raus aus dem tristen Grau des Augusts ging es von Freitag Abend bis Dienstag Mittag nach Can Pastilla.

Hier ist alles in der Nähe, Palma de Mallorca, Arenal mit der Ballermann-Meile und der Flughafen, auch ohne großen Fluglärm.

Unser Hotel APOLO befand sich unweit des Meeres in einer Seitenstrasse. Von dort konnten wir den langen Sandstrand von Arenal innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichen.

  Faehre zur Insel Pag
Gegen 20.30h landeten wir in Palma. Bevor unser Gepäck da war und wir den Mietwagen hatten war es fast 22.00h. Im Hotel angekommen machten wir uns nur ein wenig frisch und sind gleich raus in die laue Sommernacht Mallorcas. Noch eine Kleinigkeit Essen und auf unser 6-jähriges Jubiläum anstoßen.

Für Samstag nachmittag hatten wir uns schon auf der Tauchbasis von Leo Klein (Dragonera-Divers) in Puerto Andraixt angemeldet.

In der Tauchbasis

Nachdem ich die Tauchbasis mit dem Problem konfrontierte, bot mir die Vermieterin der Pension Mama dort sofort ein Zimmer an. Somit war dieses Problem gelöst.

 

 


Mit meinen Schülern hatte ich mich für den Vormittag verabredet, um schon mal das Leihequipment in Empfang zu nehmen. Obwohl eigentlich mit der Reiseagentur vorher alles per Mail besprochen war, fiel man auf der Basis fast aus allen Wolken, als wir so viel Equipment haben wollten. Wir einigten uns dann auf einen Austausch der Ausrüstung unter meinen Schülern, da auch die Leih-Preise unverschämt hoch waren.

  Seepferdchen


Für die Tauchgänge stellten wir einen kleinen Tagesplan auf, so dass auch noch genügend Freizeit übrig blieb. Das so genannte "Hausriff" eignete sich hervorragend für die Ausbildung, wir konnten von Land aus tauchen gehen, da der Wind (Bora) ein Tauchen vom Schlauchboot unmöglich machte.

Das Hausriff ist ca.9m tief, hat außer Sand und Seegras noch Seenadeln und auch Seepferdchen zu bieten. Selbst die Kiddys (Flora, Laura, Tim und Max) haben sich auf die Suche begeben und mir dann die See-pferdchen gezeigt.

Ganz sicherlich in Erinnerung bleibende Tauchgänge.

  Knurrhahn


Außer Seepferdchen gab es auch noch einen Knurrhahn unter Wasser sehen.
Zum Ende der Woche, die Ausbildung war erfolgreich beendet, legte sich der Wind und alle wollten natürlich auch noch mal ohne Übungen zu machen tauchen gehen.

  Tauchgangsvorbeitung
Da tat sich ein weiteres Problem auf, es gab leider nur ein funktionstüchtiges Boot und die anderen Urlauber wollten ja auch ins Wasser.
Es blieben somit jeweils immer nur zwei oder drei Plätze auf dem Boot für uns. Wir nahmen es mit Humor und verteilten uns über den Tag mit den Tauchgängen. Für meine reichliche Verpflegung zwischen den Ausfahrten sorgten Martina und Renate.

 

Es war für alle aber ein tolles Erlebnis einfach nur Tauchen zu gehen. Das ultimative Erlebnis war aber auf der Ausfahrt mit Josef, als wir vom Boot einen Delphin sehen konnten.

 


Meine Woche war zu Ende und ich begab mich auf Rückfahrt. Für alle Anderen begann jetzt noch eine tolle Urlaubswoche.

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Hurghada /
Ägypten

Gruppenreise die III. nach Hurghada

Reisezeit:
Reiseveranstalter:
Fluglinie:
Preis:

16.10.-23.10 2010
ETI
Air Berlin / Fly Niki
HP 539,- Euro

 


Im November 2009, gleich nach unserer 2. Gruppenreise, fand ich ein günstiges Angebot für die Herbstferien 2010.
Eine kurze Rund-Mail an alle Interessenten geschickt und schon waren die Planungen der 3. Gruppenreise im vollen Gange. Von 6 Leuten erhielt ich gleich die Zusage, 2 wollten sogar einen 2-Wochentrip mit Nilkreuzfahrt vorweg buchen. Auch dieses sollte klappen.
Da Allen das GRAND-Resort gefallen hatte, buchte ich wieder dieses Hotel.

 

Im Laufe diesen Jahres kamen noch 3 weitere Mitfahrer dazu, so dass die Gruppe 12 Taucher und einen Schnorchler umfasste.
Leider gab es keine Plätze mehr im Flieger ab Leipzig. So kamen wir dieses Jahr aus Nürnberg, Hannover, Leipzig und Linz nach Ägypten geflogen.
Wieder unter dem Motto
"DIVING with friends" wollten wir bei den EURO-DIVERS unser täglichen Tauchausflüge durchführen.
Im Sommer schickte ich eine Vorinfo an die Euro-Divers, dass wir wieder kommen würden. Im Vorfeld konnten so alle Wünsche und Anregungen zwecks eigenem Boot und Guide geklärt werden.

Grand Resort, Basis
 


Da ETI so genannte "Nachtflüge" nach Ägypten hat und wir Erinnerungen an die Rückfahrt nach einem Nachtflug von vor 2 Jahren hatten, kam mir die Idee eine Flughafentransfer zu organisieren.
Eine Anfrage bei TAXI WEIGEL wurde prompt bestätigt und dann auch gebucht. So begann der Urlaub schon vor der Haustür, keine Parkplatzgebühren, keine nächtliche Rückfahrt.

 


Unser Transfer zum Flughafen Leipzig war pünktlich zur Stelle, der Check in bei AIR BERLIN klappte reibungslos und so konnten wir schon mal auf unseren Urlaub anstoßen.

Sekt und Vesper

Unsere Ankunft in Hurghada gegen 24h verlief diese Mal viel schneller. Visum am Bankschalter für 15 US-Dollar geholt, Passkontrolle und ruck zuck waren auch unsere Koffer da. Die Fahrt zum Hotel dauerte auch nicht lange, zur Verteilung der Zimmer versammelten sich alle im Konferenzsaal des Hotels. Dort war alles vorbereitet, nur schnell die Anmeldung ausgefüllt und schon wurden wir "Zimmerschlüssel" (Scheck-Karten) verteilt. Klamotten ins Zimmer und für einen !!! Absacker schnell an die Bar. Ja-nee is klar, es wurde fast 4 Uhr!!!

 


Für den ersten Tag hatte ich gleich eine Halbtages-Tour mit dem Boot organisiert. Kurz nach 10h standen wir im Office und die Freude uns zu sehen war recht groß.
Nach der Anmeldung ging es auch gleich auf`s Boot, die NICE. Unser Guide Walid machten mir den Vorschlag ins Gebiet Erroug zu fahren und dort bei Giggi zu tauchen. Das war eine gute Idee von ihm. Ein super Einstieg in die Tauchwoche, wir konnten in Ruhe checken, wer was an Blei benötigt. Es war auch kein weiteres Boot am Tauchplatz, so dass wir uns dort ganz entspannt eintauchen konnten.

Die restliche Woche verbrachten wir dann auf der PARIS. Zusammen mit Jasmin`s Freunden und der Mutter von Irena (Basisleitung) waren wir 14 Leute auf dem Boot. Als Guide für die Woche bekamen wir Niels mit.

unsere PARIS

In den nächsten 5 Tage fuhren wir auf unseren Tagestouren zu den Tauchplätzen rund um Hurghada. Die Tauchplätze waren von Niels sehr gut gewählt, meist als Drift-, oder Pick up- Tauchgänge. So begegneten wir kaum anderen Tauchern.

  Nachttauchen auf der Maria Gon


Auf die Frage von Niels, ob wir vielleicht 3 Tauchgänge am Tag machen wollten, gab es nur Zustimmung. Die Pausen wurden ein wenig verkürzt, aber es blieb noch genügend Zeit zum Relaxen, Sonnen und Baden.
Nach 2 Tauchgängen am Morgen gab es leckeres aus der Bordküche und dann den 3.Tauchgang des Tages. Der Boots-Crew um Captain Mustafa muß man in allen Belangen ein dickes Dankeschön sagen, sei es beim An- und Ablegen der Ausrüstung, beim Kochen, beim "aus dem Meer fischen" nach One-Way Tauchgängen - Perfekt!!!!
Für Mittwoch hatten wir einen Nachttauchgang geplant. Da sich dafür auch andere Gäste interessierten, stiegen wir kurzer Hand auf die MARIA GON um. Die Idee, in zwei Gruppen ein wenig zeitversetzt ins Wasser zu gehen, kam gut an. Noch dazu, da wir die erste Gruppe waren.

 


Nach so viel Tauchen ist einfach ein gepflegtes Deco-Bier Pflicht. In der Grand Mall, der Einkaufs-, und Kneipenmeile des Grand Resort, ließen wir die Abende gemütlich ausklingen. Einen Abend nutzten wir auf für einen "Stadtbummel" durch Sekalla.
Pflichtprogramm wie schon bei unserer letzten Gruppenreise war der Besuch des Restaurants Bordiehn zum Kamelessen. Eine Anmeldung per Mail klappte hervorragend. Selbst die Busfahrten hin und zurück waren ein Traum. Eigentlich muss man in Sekalla umsteigen, aber mit meinen wenigen Worten arabisch verblüffte ich den Busfahrer so, dass er uns direkt bis zum ARABIA-Hotel fuhr und das alles für den normalen Buspreis und nicht Special-Taxi.

Kamelessen Bordiehns

Den letzten Tag nutzen wir noch mal für eine kleine Shopping-Tour durch Sekalla. Dass man beim Lampenkauf auch noch chiropraktisch eingerenkt und hinterher massiert wird, so etwas gibt es wirklich nur in Egypt.

Leider ging die Woche viel zu schnell vorbei. Mit vielen tollen Tauchgängen und neuen Eindrücken einer fremden Kultur im Gepäck, die Eschis waren noch einen Tag in Luxor, mussten wir leider Abschied nehmen.

Vielen Dank an die EURO-DIVERS und die Crew der PARIS für eine gelungen Tauchwoche.

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